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Vaupel reagiert auf Petition

05.11.2014 (ajf)
Auf die Petition im Namen der Bewohner des Wohnheims "Am Richtsberg 88" reagierte Oberbürgermeister Egon Vaupel am Dienstag (4. November).
In einer Online Petition, die noch bis Montag (24. November) geöffnet ist, unter dem Titel "Perspektiven für die Bewohner des Wohnheimes Am Richtsberg 88" von Dienstag (14. Oktober) fordert die "Studierendeninitiative Richtsberg 88" die href="http://www.marburg.de" target="_blank">Universitätsstadt Marburg und das Studentenwerk Marburg zum Dialog und mehr Transparenz bei den Brandschutzmaßnahmen auf.
Da sie sich und ihre Situation in den Notunterkünften, als "in Vergessenheit geraten" sehen. Dort leben sie seit dem Brand in ihrem Haus am Dienstag (24.Juni). Angesichts der aktuell wenig komfortablen Wohnsituation wünschen sich die ehemaligen Bewohner möglichst bald in ihre Wohnungen am Richtsberg zurückkehren zu können. Familien, die zuvor mehrere Zimmer zur Verfügung hatten, lebten nun auf engstem Raum. Teilweise müsse sich der familiäre Alltag nun nur noch in einem Zimmer abspielen. Nach anfänglichem Optimismus, das Haus schnell wieder beziehen zu können, stellte sich im August Ernüchterung ein, da "nicht absehbar" sei, wann das Gebäude wieder bewohnbar sei. Als Grund seien "verschiedene brandschutztechnische Ertüchtigungen" angegeben worden.
In einer Pressemitteilung reagierte Vaupel auf die Petition. Hier unterstreicht er die Herausforderung darin 280 Menschen – darunter viele Familien mit kleinen Kindern – innerhalb eines Tages unterzubringen. Außerdem lobt er die gute und schnelle Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Philipps-Universität, Studentenwerk und Privatpersonen. Parallel dazu lief bereits die Schadensermittlung am Gebäude selbst. In einer ersten Stellungnahme des Sachverständigen hieß es zunächst, dass nach einer gründlichen Reinigung des Hauses ein Wiederbezug durch die Mieter möglich wäre. Aufgrund dieser Aussage sind die Mieterinnen und Mieter des Hauses durch das Studentenwerk informiert worden. Nach der weitgehenden Brandschadenssanierung durch Fachfirmen habe dem Studentenwerk im August mitgeteilt werden müssen, dass das Gebäude im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung neu bewertet werden müsse um zu gewährleisten, dass das Haus vor dem Wiedereinzug Brandschutzanforderungen entspricht. Deshalb war es nicht möglich, einen Wiedereinzug vor Beginn des Wintersemesters zu ermöglichen. Momentan werde ein umfassendes Brandschutzkonzept erstellt, das im Anschluss abgearbeitet werden müsse. Da dieses Konzept noch nicht vorliege wisse man nicht, wie umfangreich die Arbeiten am Haus sein werden. Dies sei auch der Grund, warum im Augenblick niemand sagen könne, wann das Haus wieder bewohnbar sein werde. Er selbst bedaure es sehr, dass ein Rückzug in diesem Jahr vermutlich nicht mehr möglich sein werde. Auch äußerte er Verständnis für die Unzufriedenheit der ehemaligen Bewohner. Er bat auch um Verstandnis für die Lage und Bemühungen des Studentenwerks, da das Haus sicher und sauber sein sollte, wenn sie wieder einzögen. Dies zeigt sich auch darin, dass ich dem Studentenwerk in Kürze 3 Wohnungen anbieten kann, die an Familien aus dem Gebäude „Am Richtsberg 88“ vermietet werden können. Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um die Situation zu entschärfen.
Die Bemühungen zeigten sich auch darin, dass ich dem Studentenwerk in Kürze 3 Wohnungen anbieten könne, die an Familien aus dem Gebäude „Am Richtsberg 88“ vermietet werden könnten. Er hoffe, dies sei ein erster Schritt, um die Situation zu entschärfen. Auch wenn es nach außen wirke, als wäre momentan ein Stillstand eingetreten könne er versichern, dass weiterhin fieberhaft daran gearbeitet werde, zeitnah zu helfen. Jede einzelne Bewohnerin und jeder einzelne Bewohner liege ihm am Herzen.
Jorina Fenner/pm
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