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Rotarier in Schulen


Berufsinformationstag vermittelte Einblicke in Praxis

20.11.2013 (fjh)
"Das hätte ich nicht gedacht, dass das so interessant wird", …war die spontane Reaktion von Xenia Happel zum Ende des Informationsabends am Dienstag (12. November) in der Cafeteria der Martin-Luther-Schule (MLS). Sie ist Schülerin der 11. Jahrgangsstufe (Q1) der MLS.
Der Berufsinformationstag ist ein schon langjähriges Angebot der Rotarier im Distrikt 1820, der sich weitgehend mit Hessen deckt. In Marburg findet er - begleitet durch den Rotary Club Marburg-Schloss - an der Steinmühle und an der Martin-Luther-Schule – begleitet durch den RC Marburg - statt.
Vor 17 Jahren waren die diesjährigen Q1erInnen noch gar nicht oder gerade erst geboren. Seither bereiten die Politik- und Wirtschaftslehrer der MLS ihre Schüler systematisch auf ihre Studien- und Berufswahl vor. Hochschul- und BerufsOrientierung (Ho&BO) nennt sich das Projekt.
Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur theoretisch Grundlegendes über berufliche Inhalte, Bewerbungsverfahren, Einstellungstests und die Methodik der Studien- und Berufswahl. Sie erfahren es auch in der Praxis, indem sie ein zweiwöchiges Pflichtpraktikum am Ende des Q1-Halbjahrs absolvieren. Der Bericht, in dem sie ihre Erfahrungen von der Praktikumsplatzsuche bis zum Ende des Praktikums beschreiben und reflektieren, ersetzt die erste Klausur in der Q2.
Das erste "Salz der Praxis" in der Suppe der Berufsorientierung liefern die Rotarierer. "Für uns ist dieses Angebot sehr wichtig", betonte Till Koerner. Seitens der MLS ist er verantwortlich für Ho&BO. "Unsere Schüler erfahren so kompakt, was sie in einzelnen Berufssparten erwartet, welche Ausbildungswege offen stehen und welche persönlichen Voraussetzungen gegeben sein sollten."
Mehr als 130 Schülerinnen und Schüler haben im Jahr 2013 dieses Angebot wahrgenommen. Gut 50 Berufe waren vertreten. Von A wie Architektur bis Z wie Zahnmedizin reichte die Palette.
Dazwischen gab es vielfältige Angebote zu handwerklichen Berufen ebenso wie zu Ingenieurwissenschaften. Journalismus gehörte genauso zum Angebot wie Gebiete, über die mancher Schüler nachdachte, als er das Angebot in der Berufsübersicht sah wie etwa "Management von Non-Profit-Organisationen".
Jeder Schüler konnte sich in jeweils 3 Runden zu 30 Minuten über drei Berufsgruppen seiner Wahl informieren. Manches Gespräch erbrachte sogar konkrete Hinweise wie etwa die Kontaktanbahnung für eine Praktikumsstelle für eine Schülerin, die sich im sozialpädagogischen Bereich vertieft für die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten interessierte.
"Ich steuere gerne meine Erfahrungen bei", betonte Mark Niewalda, der "Marketing"vertrat. Selbst noch jung an Jahren, war er nahe dran an den Problemen der Berufsfindung und konnte authentisch berichten. Er war einer der rund 25 beratenden Personen, die die etwa 25 teilnehmenden Mitglieder des Rotary Clubs bei Ihrer Beratungstätigkeit verstärkten.
Thilo Finger als Organisator des RC Marburg freut sich schon auf den Berufsinformationstag 2014: "Natürlich sind wir auch dann wieder mit von der Partie. Für uns als Rotary Clubs ist es eine wichtige Aufgabe, junge Menschen dabei zu unterstützen, die richtige Berufswahl zu treffen. Das ist gut für die jungen Leute und gut für unsere Gesellschaft."
pm: Rotary Club Marburg
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