02.11.2013 (fjh)
Alexander Puschkin, Andrej Platonov, Anton Tschechov, Jewgenij Samjatin oder Tschingis Aitmatov können Interessierte in der
Stadtbücherei Marburg bald in der Originalsprache lesen. Anlässlich des Lomonossow-Jubiläums hatte der Fonds "Russkij Mir" im Herbst 2011 russische Medien für die Stadtbücherei als
Spende angekündigt.
Nachdem zunächst rund 40 Titel aus einer
Ausstellung in der Brüder-Grimm-Stube an die Stadtbücherei übergeben worden waren, folgten nun weitere 130 Titel.
Die Bücherliste wurde mit dem Bestand der Stadtbücherei abgeglichen und ebenso mit den Russisch-Lehrplänen der Marburger Schulen. Letztlich oblag die Auswahl der Titel indes dem Fonds "Russkij Mir".
Die Bücher wurden der Bibliothek über das russische Generalkonsulat in Frankfurt zugeschickt. Übergeben wurden sie von Wilhelm Lückel.Der Lehrer aus Schotten ist 1. Vorsitzender des Hessischen
Russischlehrerverbands.
"Die Bücherspende ist eine große Bereicherung für die Stadtbücherei und für diejenigen, die Russisch lernen wollen und das neue Angebot als kleinen Anreiz sehen können", erklärte Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach. "Viele Schriften sind im Original im Bestand - auch in sehr schönen Ausgaben. Wir freuen uns, dass Lomonossow wieder ein Teil unserer Stadt geworden ist und dass wir mit dem neuen Bücherangebot die russische Sprache weiter fördern können."
Der Fonds "Russkij Mir" ist beim Präsidenten der Russischen Föderation angesiedelt. Er unterstützt jegliche Maßnahmen zur Förderung kultureller Beziehungen zu Russland. Die neu eingetroffenen Bücher werden in Bälde den Leserinnen und Lesern zur Verfügung stehen, nachdem Sie in das System der Stadtbücherei
eingepflegt worden sind.
pm: Stadt Marburg
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