01.11.2013 (fjh)
Drei Pharmaziestudierende der
Philipps-Universität sind am Donnerstag (31. Oktober) mit einem Stipendium ausgezeichnet worden. Die im Jahr 2010 gegründete Marburger von-Bülow Studienstiftung Pharmazie förderte Ye Han, Sören Seidler und Abdulrahman Nasar mit einer einmaligen Unterstützung von 5.00 Euro.
"Ich freue mich, Ihnen diese besondere Auszeichnung heute überreichen zu können", richtete sich der Stiftungsvorsitzende Pharmazie-Dekan Prof. Dr. Michael Keusgen an die drei Stipendiaten. Die erste deutsche Stiftung zur Förderung von Pharmaziestudierenden unterstütze durch das Stipendium zielgerichtet Studium und Ausbildung junger Pharmazeutinnen und Pharmazeuten.
Im Rahmen einer Feierstunde im Dekanat des Fachbereichs Pharmazie wurden die Urkunden an die drei jungen Leute überreicht. Han hat im Oktober mit dem sechsten Fachsemester an der Philipps-Universität begonnen. Seidler, der sich zusätzlich zum Master in Chemistry mit dem Schwerpunkt Medicinal Chemistry qualifiziert, und Nasar befinden sich im letzten Fachsemester des Pharmazie-Curriculums.
Mit dem Stipendium können die drei Preisträger nun Lehr- und Studienmaterialien anschaffen, um ihre Pharmaziestudien an der Marburger Universität erfolgreich abzuschließen. "Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung des pharmazeutischen Nachwuchses", erklärte Prof. Dr. Hartmut Morck. Er ist von-Bülow Stiftungsvorstand und Honorarprof. am Fachbereich Pharmazie.
Anlässlich der zweiten Stipendienvergabe der noch jungen Stiftung wagte Dr. Kirsten Kocyan einen Ausblick: "Im nächsten Jahr hoffen wir, wieder Stipendien vergeben zu können, und würden uns freuen, die Anzahl der jährlichen Förderungen – etwa durch Zustiftungen oder Spenden - zu erhöhen". Kocyan ist Vorstandsmitglied der Stiftung und Justiziarin an der Philipps-Universität .
Die von-Bülow Studienstiftung Pharmazie mit Sitz in Marburg wurde im Sommersemester 2010 ins Leben gerufen. Diese erste deutsche Stiftung zur ausschließlichen Förderung von Pharmaziestudierenden soll das Studium und die Ausbildung junger Pharmazeutinnen und Pharmazeuten und damit zugleich den Beruf der Apothekerin beziehungsweise des Apothekers zielgerichtet fördern.
Ihr Ziel spiegelt das persönliche Anliegen der Stifterin wider, die Ausbildung eines hoch qualifizierten und professionellen Nachwuchses im Apothekerberuf zu unterstützen. Die Stiftungsmittel sollen auch Abiturientinnen und Abiturienten einen Weg in den angestrebten Beruf weisen, die am Studium der Pharmazie interessiert sind und möglicherweise nicht über entsprechende finanzielle Voraussetzungen verfügen. Ebenso sind Studierende der Pharmazie angesprochen, die auf entsprechende Zuwendungen angewiesen sind.
pm: Philipps-Universität Marburg
Text 8791 groß anzeigenwww.marburgnews.de