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Ungewollter Einschnitt


Neues gastronomisches Konzept im Rotkehlchen

30.08.2013 (nmf)
Ein neues gastronomisches Konzept ist für die Waggonhalle geplant. Nach acht Jahren endet die Kooperation der Kneipe "Rotkehlchen" in der Waggonhalle mit der JUKO Marburg und ihrem Ausbildungsprojekt.
Am Sonntag (1. September) verabschieden sich beide dann mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Matze Schmidt vom Waggonhalle-Kulturzentrum, JUKO-Geschäftsführerin Maria Flohrschütz, und Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach betonten ihr Bedauern über das Ende der Kooperation. 70 jungen Menschen hatte die Zusammenarbeit eine Ausbildung zur Köchin oder zum Koch.
Grund für das Aus seien die massiven Kürzungen in der Förderpolitik des Bundes, aus denen man die Konsequenzen ziehen musste, erklärte Flohrschütz. Der demographische Wandel und der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt führten zur Tendenz, dass Ausbildung verstärkt auf dem ersten Arbeitsmarkt stattfinden soll.
Die JUKO musste eine klare Entscheidung treffen, ihren Ausbildungsbetrieb "Bistro A Capella" sicherstellen und sich aus der Waggonhalle zurückziehen. Für das leibliche Wohl gesorgt hatte über viele Jahre der bisherige Koch Thomas Barz.
Der kulinarische Genuss soll die Waggonhalle jedoch nicht verlassen. Mit dem neuen Koch Simon Andreas und zwei weiteren Festangestellten steht nun das neue Küchenteam fest. Teilweise haben diese Personen auch am ehemaligen Ausbildungsprojekt der JUKO teilgenommen.
Das ökonomische Risiko trägt die Waggonhalle Verwaltungs-GmbH. Die Universitätsstadt Marburg hilft beim Wechsel und unterstützt die Waggonhalle beim Erwerb einer neuen Küche.
Sie sieht darin ein Signal, um den Standort zu stärken und zu halten, denn mit 40.000 Besuchern pro Jahr ist die Waggonhalle ein wichtiger Treffpunkt im kulturellen Leben Marburgs.
pm: Stadt Marburg
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