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Schluss mit Bus


Stürze bei Vollbremsung und Sachbeschädigungen

05.07.2013 (fjh)
Bei der Vollbremsung eines Stadtbusses erlitten vier Fahrgäste augenscheinlich leichtere Verletzungen. Einer dieser Fahrgäste kam zur Beobachtung ins Krankenhaus.
Durch dieses Fahrmanöver konnte der 39-jährige Busfahrer einen Zusammenstoß mit einem Kind verhindern. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfallhergangs.
Der Vorfall ereignete sich am Freitag (5. Juli) gegen 11.35 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße nur noch wenige Meter von einer Bushaltestelle entfernt. Als ein achtjähriges Kind auf die Straße lief, leitete der Fahrer sofort die Vollbremsung ein und brachte seinen vollen Gelenkbus aus etwa 30 Kilometern pro Stunde rechtzeitig zum Stillstand.
Nach bisherigen Ermittlungen stürzten durch das abrupte Bremsmanöver mehrere Fahrgäste. Einer schlug mit dem Kopf so heftig gegen die Sicherheitsglasscheibe neben dem Fahrersitz, dass die Scheibe platzte. Diesen Mann, der keine offenen Verletzungen davontrug, brachte ein Rettungswagen zur Beobachtung ins Krankenhaus.
Auch drei Frauen erlitten durch Stürze leichte Verletzungen. Ob es weitere Verletzte gibt, ist derzeit nicht bekannt, da sich außer den bekannten Verletzten und dem Rettungsdienst niemand mehr im Bus aufhielt, als die Polizei den Unfallort erreichte.
Zu Bruch ging am Freitag (5. Juli) zwischen 0.30 und 4.30 Uhr Eine 1,50 mal 1,20 Meter große Seitenscheibe eines Omnibusses. Das Sicherheitsglas der Scheibe zersplitterte komplett. Bruchstücke verstreuten sich im Bus und über den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Ernst-Giller-Straße. An dem geparkten Mercedes-Benz Citaro entstand ein Schaden von mindestens 500 Euro. Nach den ersten Ermittlungen geht die Polizei von Sachbeschädigung aus.
Zu Sachbeschädigungen an mindestens drei Bushaltestellen kam es in der Nacht zum Freitag (5. Juli). Insgesamt entstand durch das Einschlagen oder -treten von Glasscheiben der Wartehäuschen ein Schaden von mindestens 2.500 Euro. Betroffen waren die Haltestellen an der Neuen Kasseler Straße 68, der Robert-Koch-Straße 5 und der Biegenstraße 12 vor der Stadthalle. Die Tatzeit liegt zwischen 1 und 5.30 Uhr. Bislang ergaben sich keine Hinweise auf mögliche Täter. Ein Zusammenhang zwischen den Taten ist möglich, jedoch nicht bewiesen. Die Polizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.
Durch Verkratzen des Lacks entstand in der Friedrich-Naumann-Straße bereits zwischen Dienstag (28. Mai) und Freitag (31. Mai) an einem schwarzen Daimler-Benz ein Schaden von mindestens 1.500 Euro. Der Kombi parkte in Höhe des Hauses
15. Als der Besitzer zurückkehrte, bemerkte er auf der Beifahrerseite einen fast zwei Meter langen Kratzer, der von der Fahrertür bis zum Kotflügel reichte.
pm: Polizei Marburg
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