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Messen ab Ostern


Unverfrorene Uhren können sich eine Stunde vorstellen

30.03.2013 (fjh)
Die Tage werden länger. Die Nacht wird ganz kurz. Die Sommerzeit beginnt am Sonntag (31. März).
Am frühen Morgen des Ostersonntags werden die Uhren in Mitteleuropa eine Stunde vorgestellt. Seit 1980 findet die Umstellung auf Sommerzeit in Deutschland alljährlich an letzten Sonntag im März statt. Nach der Stunde, die um 1 Uhr beginnt, springt der Uhrzeiger in dieser Nacht gleich auf 3 Uhr.
Zurückgestellt werden die Uhren am letzten Sonntag im Oktober. Dann gibt es zwischen 1 und 3 Uhr gleich drei Stunden. Von 2 Uhr a an läuft die Stunde bis 2 Uhr b und dann noch einmal 60 Minuten lang bis 3 Uhr.
Wegen der besseren Nutzung des Tageslichts heißt die Sommerzeit auf Englisch auch "Light Saving Time". Allerdings soll sie nicht nur das Licht besser ausnutzen, sondern damit auch Energie sparen.
Den erhofften Effekten stehen jedoch auch einige Probleme gegenüber, die die Zeitumstellung für Menschen und Tiere, aber auch für Technik und Wissenschaft mit sich bringt. Die sogenannte "Innere Uhr" stimmt nicht mit der offiziellen Uhrzeit überein, sodass viele Menschen und Haustiere die Umstellung alltäglicher Vorgänge erst allmählich verkraften. Am ersten Werktag nach der Zeitumstellung steigt die Zahl der Verkehrs- und Arbeitsunfälle erfahrungsgemäß signifikant an.
Dank des Ostermontags haben die Menschen für die Umstellung aber noch einen zusätzlichen Tag Zeit. Studierende, Schüler und viele Berufstätige in Marburg befinden sich zudem noch in den Osterferien.
Die Zurückgebliebenen können das längere Tageslicht vorerst aber kaum nutzen. Auch für die Tage nach Ostern sagt die Wetterprognose für Marburg Minustemperaturen und möglicherweise auch Schnee voraus. Na dann frohe Ostern!
Franz-Josef Hanke
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