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Zusammen für Zusammenarbeit


Erklärung zur Förderung der Integration vorgestellt

18.06.2008 (jlk)
"Integration ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft“, verkündete Oberbürgermeister Egon Vaupel am Mittwoch (18. Juni) im Rathaus. Gemeinsam mit Dr. Matin Baraki vom Ausländerbeirat der Stadt Marburg stellte Vaupel eine "Erklärung zur Förderung der Integration durch Zusammenarbeit“ vor.
Die lange Liste der Mitwirkenden reicht von den Kirchen und der jüdischen Gemeinde über den Ausländerbeirat, den Verein "Orientbrücke", den Islamischen Kulturverein "HADARA", die Bürgerinitiative für Soziale Fragen (BSF), den Afghanischen Kulturverein, den Deutsch-Iranischen Verein, das Deutsch-Osteuropäische Integrationszentrum, den Verein "Türkische Studenten und Wissenschaftler in Marburg" bis zum Oberbürgemeister.
All diese Gruppierungen und Einzelpersonen unter den Hut einer gemeinsamen Erklärung zu bringen, war nach Aussage von Vaupel und Baraki "nicht immer einfach und es wurde auch kontrovers diskutiert“. Umso größer war ihre Freude über das neue "Leitbild für die Integrationspolitik der Stadt“.
Das Grundsatzpapier sieht Integration als einen "gesamtgesellschaftlichen Prozess, für den alle Beteiligten in gegenseitigem Nehmen und Geben mitverantwortlich sind“.
Am Freitag (19.Juni) wird Vaupel das Papier den Fraktionen im Stadtparlament und den Mitgliedern des Ältestenrates zur Kenntnis geben. Nach der Sommerpause des Stadtparlaments soll ein Aufgaben-Katalog zusammengestellt werden. Die verschiedenen Gruppierungen sollen wieder alle beteiligt werden. Etwa Sprachkurse auch speziell für ältere Migranten könnten Teil eines solchen Programms werden, teilte Baraki mit. Nach zwei Jahren soll es dann eine Evaluation geben.
"Das Papier ist ein gutes Fundament, auf dem wir aufbauen können“, erklärte Vaupel. Der Oberbürgermeister hofft auf Unterstützung aus dem Parlament. Auch Baraki fand, es sei eine "gute Grundlage für weitere Diskussionen“ geschaffen worden.
Johan Leonhard Kornder
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