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Pech gehabt


Erfolglose Einbrecher und Schockanrufer

21.03.2013 (nmf)
Einbrecher drangen in der Nacht zum Donnerstag (21. März) in einen Baustoffhandel am Krummbogen ein. Sie flüchteten, ließen jedoch ihre Beute zurück.
Die Polizei stellte mit Kupfer- und Messingteilen gefüllte Rucksäcke, einen Seesack und eine Sporttasche sicher. Der Einbruch in den Baustoffhandel war nach bisherigen Ermittlungen um
kurz nach 1 Uhr geschehen. Wie und wo die Täter auf das komplett mit Zäunen oder Mauern umgebene Gelände kamen, steht derzeit nicht fest. Ins Hauptgebäude und damit ins Lager gelangten sie durch ein Loch, das sie in eine Glasbausteinwand schlugen.
Zuerst füllten sie ihre Taschen mit den Kupferfittings und Messinghähnen. Danach beförderten sie ihre Beute durch den Einstieg nach draussen.
Die Alarmanlage hatte allerdings ihre Arbeit zuverlässig verrichtet. Die Täter dürften die Polizei bemerkt und übereilt, aber ungesehen und erfolgreich die Flucht angetreten haben. Sie ließen insgesamt knapp 120 Kilogramm Beute liegen.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die zum Tatzeitpunkt Beobachtungen in Tatortnähe rund um den Krummbogen machten.
Ein so genannter "Russischer Schockanrufer" trieb am Mittwoch (20. März) sein Unwesen. Er blieb dank der guten Reaktion seines Opfers erfolglos. Wieder war es die ganz typische Vorgehensweise.
Um 10 Uhr klingelt in Marburg das Telefon einer aus Russland stammenden Frau. In russischer Sprache gab sich der Anrufer als Sohn aus. Tränenreich schildert er in einen Unfall verwickelt zu sein und dringend Geld zu benötigen. Sein Opfer ließ sich jedoch nicht ins Boxhorn jagen, denn sie sah die augenscheinlich litauische Telefonnummer. Außerdem wusste sie, dass ihr Sohn zur Zeit des Anrufs auf der Arbeit war. Mit der Aufforderung, seinen Namen zu nennen und der Drohung mit der Polizei bewirkte sie ein sofortiges Auflegen des Gesprächspartners.
pm: Polizei Marburg
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