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Revolution ade


Veranstaltungsreihe in Marburg zu Kunst, Politik und Utopie

17.06.2008 (jlk)
Eine Vortragsreihe zur "(Un-)Möglichkeit der Revolution" veranstaltet die Linke Fachschaft 03 im Sommer- und Wintersemester 2008. In der Reihe will sie der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten für Utopie und gesellschaftsverändernde Praxis in einer Zeit bestehen, in der der Kapitalismus fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durchdringt.
Ein Vortrag zum "Operaismus" findet am Donnerstag (19.Juni) um 18 Uhr im Hörsaal 6 des Hörsaalgebäudes (HSG) an der Biegenstraße statt. Der "Operaismus" begreift den Kampf der Arbeiter gegen die Lohnarbeit als grundlegend für die Entwicklungsdynamik der Gesellschaft. Die "Arbeiterklasse" wird im Operaismus als zentraler Akteur gesellschaftlicher Veränderung gesehen.
Ein weiterer Vortrag zur Situationistischen Internationalen wird am Donnerstag (26.Juni) um 20 Uhr ebenfalls im Hörsaal 6 im HSG gehalten. Die Situationisten begründeten als internationale Theoretiker- und Experimentatorengruppe in den 50er und 60er-Jahren die Kritik der kapitalistischen "Gesellschaft des Spektakels”. Unter Bezug auf Dadaismus und Surrealismus entwickelten sie unter anderem mit dem Umherschweifen und der Zweckentfremdung relativ konkrete Techniken, um Kunst und Politik aufzuheben und das revolutionäre Begehren freizusetzen.
Zu Herbert Marcuse, Antonio Gramsci und Theodor W. Adorno sind weitere Referate in den ersten drei Semesterwochen des Wintersemesters 2008/2009 geplant. Ziel der Vorträge ist es, in die unterschiedlichen Theorien einzuführen. Die Referierenden zeigen aber auch Probleme und Schwächen der Theorien auf und diskutieren ihre heutige Aktualität.
Aktuelle Termine der Veranstaltungsreihe finden sich auf der Homepage linkefachschaft.blogsport.de..
pm: Linke Fachschaft 03
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