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Herberge auf


Waggonhalle ist neuer Zufluchtsort für Pilger

17.06.2008 (nur)
"Ein Traum wird wahr", sagte Dietrich Schewe zur Eröffnung der Pilger-Herberge am Dienstag (17. Juni). Er ist Mitbegründer des Vereins "Elisabethpfad".
"Auch Elisabeth hat den Menschen eine Herberge gegeben", bestätigte der Vereins-Vorsitzende Pfarrer Bernhard Dietrich den Traum von einer Pilger-Herberge. Eine vorübergehende Unterkunft hatte die Stadt Marburg im Elisabeth-Jahr 2007 im "Turnergarten" eingerichtet.
"Wir haben drei, vier und fünf Sterne, aber keine Pilger-Herberge", bedauerte auch Oberbürgermeister Egon Vaupel den Verlust der Massen-Unterkunft. Umso mehr freute er sich über die Herberge im Kulturzentrum Waggonhalle.
In einer ehemaligen Garage können künftig bis zu zehn Pilger in Stockbetten beherbergt werden. Im Preis von zehn Euro pro Nacht ist auch die Benutzung einer Dusche und einer Wohnküche enthalten.
Speisen und Getränke können entweder selbst mitgebracht oder in der benachbarten Kneipe "Rotkehlchen" erworben werden. Dort gibt es auch den Schlüssel für die Übernachtungsräume.
"Somit ist eine Betreuung der Pilger bis ein Uhr morgens gewährleistet", versprach Marion Breu. Die gelernte Krankenschwester ist für die Personalführung im Kulturzentrum zuständig.
Zur Eröffnung der ausgeschilderten Herberge überreichte ihr Schewe ein Gästebuch: "Mögen die Träume der Pilger wahr werden, die hier übernachten."
Nora Reim
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