20.12.2012 (fjh)
Mit einem "Alexander-Karl-Preis“ hat die "Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals“ die Medizinerin Dr. Magis Mandapathil von der
Philipps-Universität geehrt. Die Mitarbeiterin der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde teilt sich das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro mit der Biologin Antje Lindemann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Die Auszeichnung belohnt herausragende Leistungen in der Kopf-Hals-Tumorforschung.
Bei der Kuratoriumssitzung der Stiftung stellte Mandapathil ihre Forschungsarbeit vor, die zur Verbesserung der Überlebensrate von Patienten beitragen soll, die an einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich leiden. Dabei handelt es sich um bösartige Tumore, die von den Epithelien der Haut und der Schleimhäute ausgehen. Die Wissenschaftlerin beleuchtete insbesondere, welche Bedeutung bestimmten Rezeptormolekülen bei der Resistenz auf Chemotherapeutika zukommt.
Mandapathil hat Medizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen studiert. Dorthat sie auch ihren medizinischen Doktorgrad erworben. Nach beruflichen Stationen in Indien, den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und an der Universität Essen wechselte sie 2011 an die Philipps-Universität.
Die "Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals“ wurde 1992 durch Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft gegründet. Sie will die Behandlung von Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich verbessern. Dafür will sie insbesondere herausragende junge Wissenschaftler fördern, die sich mit ihrem Forschungsprojekt dem Anliegen der Stiftung widmen.
pm: Philipps-Universität Marburg
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