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Vorn dran beim Fliegen Fangen


Drosophila-Netzwerk trifft sich in Marburg

13.06.2008 (fjh)
Die Drosophila-Forscher des EU-Exzellenz-Netzwerks "MYORES" treffen sich von Donnerstag (19. Juni) bis Samstag (21. Juni) in Marburg. Das hat die Philipps-Universität am Freitag (13. Juni) mitgeteilt.
Das 2005 aufgebaute "MYORES" ist das erste Europäische Exzellenz-Netzwerk. In ihm sind über 150 Wissenschaftler und über 60 Doktoranden vereinigt, die in sieben europäischen Ländern an 24 Instituten in insgesamt 37 Arbeitsgruppen arbeiten.
"Das Exzellenz-Netzwerk erforscht die normale und anormale Funktion wie auch die Reparatur-Mechanismen der Muskel-Entwicklung“, erklärte die Marburger Biologin Prof. Dr. Renate Renkawitz-Pohl. Das Netzwerk nutze den großen Vorteil, dass die Muskel-Entwicklung in wirbellosen Tieren mit den gleichen Mechanismen funktioniert wie auch in Wirbeltieren und dem Menschen.
"So können Ergebnisse, die aus der Forschung zum Beispiel an Fruchtfliegen (Drosophila melanogaster) gewonnen wurden, relativ leicht auf medizinisch relevante Fragestellungen am Menschen übertragen werden“, weiß die Forscherin, die sich auf Entwicklungsbiologie und Parasitologie spezialisiert hat.
Renkawitz-Pohl, die das vierte Forschungsprogramm des Netzwerks leitet, organisiert auch das diesjährige Treffen in Marburg. Die an Drosophila forschenden
Arbeitsgruppen treffen sich jährlich zum Austausch ihrer neuesten Ergebnisse und zur Intensivierung der Zusammenarbeit. Zum Marburger Treffen werden etwa 25 Forscher aus England, Frankreich, Spanien und Deutschland erwartet. Darunter befinden sich auch renommierte Gast-Wissenschaftler, die nicht am Netzwerk beteiligt sind, von den Universitäten Erlangen, München und Göttingen.
pm: Philipps-Universität Marburg
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