29.11.2012 (nmf)
Jedes Jahr am 28. November gedenkt die
Universitätsstadt Marburg ihres einstigen Bürgers Friedrich Max Theodor Schubert. Aus Verbundenheit mit Marburg investierte er den Großteil seines Vermögens in eine Stiftung.
Schubert sah sich immer als Marburger Kind, obwohl er nur sechs Jahre seiner Kindheit in Marburg verbrachte. Später kam er jedoch für eine dreijährige Ausbildung wieder nach Marburg.
Die nach ihm benannte Stiftung unterstützt ältere - in Marburg lebende - Menschen. Sie werden vom städtischen Fachdienst Arbeit, Soziales und Wohnen ausgewählt, weil die dortigen Mitarbeiter die wirtschaftliche Situation und Bedürftigkeit ihrer Klienten am besten einschätzen können.
Peter Schmidt ist Fachdienstleiter Sozialer Leistungen und meint deshalb: "So können wir sicher sein, dass die Einzelfallhilfen die richtigen erreichen und gezielt helfen."
Oberbürgermeister Egon Vaupel betonte, wie wichtig die Hilfen für die Empfänger sind: "Ehepaare erhalten 300 Euro, Einzelpersonen 200 Euro. Das sind Beträge, die es bedürftigen Menschen gerade in der Vorweihnachtszeit ermöglichen, sich selber einmal etwas zu gönnen oder Angehörigen eine Freude zu machen. Dies bedeutet, am sozialen Leben in Marburg teilnehmen und tun zu können, was für viele andere selbstverständlich ist."
Die Theodor-Schubert-Stiftung wird von der Commerzbank verwaltet. Heiko Wöllner ist Direktor der Marburger Commerzbank-Filiale am Pilgrimstein. Er betonte, wie gut sich das Stiftungskapital in den letzten Jahren entwickelt hat.
Das liege an zwei Zustiftungen, aber auch an der sorgfältigen Betreuung des Stiftungsvermögens durch Sascha Mintkiewicz. Er ist Stiftungsmanager bei der Commerzbank Frankfurt. 2012 wurden insgesamt 12.000 Euro an 42 Einzelpersonen und 12 Ehepaare verteilt.
pm: Stadt Marburg
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