13.10.2012 (mdm)
Neue Überlegungen der Stadtverwaltung zur Verbesserung der Sporthallensituation in Marburg hat Oberbürgermeister Egon Vaupel vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei das Boxsportzentrum an der Friedrich-Ebert-Strasse sowie das Sport- und Bewegungszentrum der
Elisabethschule.
Die Machbarkeitsstudie für ein Sport- und Bewegungszentrum an der Elisabethschule wurde von einer Arbeitsgruppe erstellt, der unteranderen der Architekt Bernd Brust vom Architekturbüro Bauart
angehörte. Des weiteren waren Sportlehrer, Schulleitung und Schülervertretung, Mitarbeiter der Fachdienste Sport und Schule der
Universitätsstadt Marburg, Vertreter von Sportvereinen und des Schul- & Stadtelternbeirats beteiligt.
Die Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass ein multifunktionales Sport- und Bewegungszentrum an der Elisabethschule sinnvoll und machbar ist. Es würde unterschiedliche Nutzungen ermöglichen und miteinander verbinden.
Neben dem Schul- und Vereinssport in einer Zwei-Felder-Sporthalle und auf zwei kleineren Sportflächen böte das Zentrum einen Mehrzweckraum, einen Kraftraum, ein Dojo, eine Bühne sowie Umkleide- und Sanitärräume. Erreicht würde dadurch ein differenziertes Angebot für Vereine, für die Elisabethschule und weitere Schulen.
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie haben die Mitglieder der Sport- und Bäderkommission sehr positiv aufgenommen. Oberbürgermeister Vaupel betonte jedoch, dass es sich bei dem vorgestellten Konzept um eine Machbarkeitsstudie handelt und nicht um konkrete Planungen. Dafür müssten zunächst Planungsmittel in den Haushalt eingestellt werden. Vor 2015 wäre auf keinen Fall mit einer Umsetzung zu rechnen.
Ausgesprochen erfreut reagierten die Mitglieder der Kommission auf die Vorstellung des Planungsstands des sogenannten "Box Camps" an der Friedrich-Ebert-Straße. Dort wird der 1. Boxclub Marburg noch im Jahr 2012 mit Unterstützung der Universitätsstadt Marburg und des
Landes Hessen ein Box-Zentrum bauen.
pm: Stadt Marburg
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