25.06.2012 (ms)
Einen altersgerechten Überblick über das Angebot für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Kultur, Freizeit, Sport, Bildung und Beratung präsentiert der neue Kinder- und Jugendstadtplan sowie der Kinder- und Jugendstadtführer. Björn Kleiner und Friederike Könitz vom Fachdienst Jugendförderung der
Universitätsstadt Marburg haben diese Informationen zusammengestellt.
Die Idee zu diesem Projekt ist im "Marburger Lokalen Bündnis für Familie" entstanden. Der Magistrat der Stadt Marburg hat die finanziellen Möglichkeiten für die Umsetzung geschaffen.
Der Stadtplan kennzeichnet viele Orte, die für die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen von besonderem Interesse sind. Besonders hervorgehoben sind Einrichtungen wie Jugendhäuser, Spiel- und Bolzplätze oder Kulturzentren und Theater.
Für die sportliche Betätigung sind Skateboard-Anlagen, Bademöglichkeiten, Minigolf-Anlagen, Boots- und Fahrradverleihe eingetragen. Selbstverständlich dürfen auch Marburgs sehenswerte Gebäude und die Museen nicht fehlen.
Auf den ersten Blick orientiert sich der Kinder- und Jugendstadtplan optisch an bereits existierenden Marburger Stadtplänen. Erst beim genaueren Betrachten fallen die besonderen Symbole auf, die für Kinder und Jugendliche wichtige Orte markieren.
Der Kartograph Dr. Lutz Münzer gab hilfreiche Tipps zur Realisierung des Stadtplans. Bei der Gestaltung sollte der Plan sowohl Kinder als auch Jugendliche ansprechen. Deshalb wurde bewusst auf verniedlichende Bilder oder Comic-Figuren verzichtet.
Auf Basis bereits vorhandenen Kartenmaterials wurden die eigens für dieses Projekt entwickelten Symbole eingearbeitet. Der Vorteil an diesem Erscheinungsbild ist, dass Kinder und Jugendliche lernen können, die Systematik einer solchen Orientierungshilfe auch auf andere Karten zu übertragen.
Als Zielgruppe werden nicht nur Marburger Kinder und Jugendliche angesprochen, sondern auch Marburgs junge Gäste, die bei Verwandten zu Besuch sind oder mit der Schulklasse oder Jugendgruppe die Stadt besuchen. Mit dem Marburger Kinder- und Jugendstadtplan können sie interessante Orte entdecken und Marburg aus der Perspektive ihrer Altersgruppe kennenlernen.
Der Kinder- und Jugendstadtführer beinhaltet eine umfangreiche Sammlung von Einrichtungen und Institutionen mit ihren Adressen und Ansprechpersonen. Er umfasst neun Kategorien, die sich farblich voneinander absetzen.
Bei der Verwirklichung dieses Projekts hat das Marburger Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) wertvolle Unterstützung geleistet. Schon in der ersten Planungsphase beteiligten sich die Jung-Parlamentarier mit Elan. Sie entwickelten Ideen für die Symbole, benannten ihre Lieblingsorte und kommentierten ihre persönlichen Favoriten.
Eine farbenfrohe und klare, überschaubare Gliederung war zentraler Gedanke bei der grafischen Gestaltung des Plans. Das 60-seitige Heft wurde von der Grafikerin Bettina Schneider mit Fotos, Logos, Cliparts sowie Zitaten von Kindern und Jugendlichen gestaltet.
Ab sofort werden der Stadtplan und der Stadtführer im Haus der Jugend verkauft. Weitere Verkaufsstellen sind die Jugendherberge,
Marburg Tourismus und Marketing (MTM) sowie die verschiedenen Jugendhäuser in der Stadt.
pm: Stadt Marburg
Text 7326 groß anzeigenwww.marburgnews.de