16.06.2012 (keb)
54 ausländische Studierende verbrachten von Februar bis Juni im "International Undergraduate Study Program“ (IUSP) eine intensive Studienzeit an der
Philipps-Universität. Sie stammen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), aus Kanada, Mexico, China, der Ukraine sowie Australien.
Seit Februar 2012 haben sie an intensiven Deutschkursen teilgenommen. Außerdem konnten sie im Sommersemester aus einem Veranstaltungsprogramm wählen, das 33 reguläre Lehrveranstaltungen aus 13 Fachbereichen umfasst.
"Das Programm verdankt seinen Erfolg der andauernden Bereitschaft dieser Fachbereiche, Lehrveranstaltungen für Studierende des IUSP zu öffnen“, erklärte PD Dr. Johannes Maria Becker. Er ist der akademische Leiter des Programms.
Da das IUSP-Semester dem nordamerikanischen akademischen Kalender angepasst ist und deshalb Anfang Juni endet, werden die Lehrveranstaltungen durch Tutorien unterstützt. So erhalten Marburger Studierende in höheren Semestern die Chance, Erfahrungen in der Lehre zu sammeln.
Das IUSP bietet seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern innerhalb des Programms im Rahmen eines Kulturkurses die Möglichkeit, das Gastland Deutschland näher kennenzulernen. Die Organisatoren des Marburger Bildungsfestes zeigten ihnen neue Betrachtungsweisen der Themen Umwelt, Bildung und Gesellschaft auf.
Auch außerhalb der Seminarräume hatten die Studierenden die Möglichkeit, interkulturelle Erfahrungen zu machen und neue Freundschaften mit Kommilitonen aus aller Welt zu schließen. Zum Beispiel geschah das während der Exkursionen, die die aktuelle Gruppe nach Berlin, nach Dresden und nach Hamburg führten.
"Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IUSP kamen von 27 verschiedenen Universitäten", berichtete die IUSP-Koordinatorin Cornelia Janus. Durch Sonderabkommen mit Partnerhochschulen der Philipps-Universität können Studienplätze im IUSP im Studierendenaustausch verrechnet werden, so dass durch IUSP allein im Sommersemester 19 Austausch-Studienplätze für Marburger Studierende unter anderem an der University of Victoria, der Wilfrid Laurier University in Kanada, der University of the Sunshine Coast in Australien, der Tongji-Universität Shanghai, der ITESM Tecnológico de Monterrey in Mexiko und an mehreren Orten der University of Massachusetts- und der University of Wisconsin-Systems zur Verfügung gestellt wurden.
PM: Philipps-Universität Marburg
Text 7286 groß anzeigenwww.marburgnews.de