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Ausgedacht


Rührselige Geschichte sollte Welpen vermitteln

13.04.2012 (ms)
Kein trauriges Hundeschicksal, sondern reine Erfindung stekcte hinter der Story um einen - angeblich in einem Pappkarton beim Sperrmüll ausgesetzten - Welpen. Ausgedacht hatten sie sich zwei Frauen in der Hoffnung, "gute Hände" für das Tier zu finden.
Die Betroffenen wollten eigentlich nur das Beste für das Tier. Sie hatten die weitreichenden Folgen - insbesondere die öffentliche Anteilnahme und die Anzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz - nicht bedacht und schon gar nicht gewollt.
Jetzt besann sich zumindest eine der beiden Frauen und machte reinen Tisch. Der Hund war keineswegs ausgesetzt worden.
Die beiden Frauen hatten ihn käuflich erworben. Er sollte ein Geschenk sein. Er konnte nur nicht dort bleiben, wo er eigentlich hin sollte.
Als dann auch noch das Tierheim nicht offen hatte, dachten sich die Frauen die Geschichte um die Aussetzung des Tiers aus, um es über die Polizei in guten Händen zu wissen. Zumindest dieses Ziel erreichten sie. Die Polizei überprüft derzeit die strafrechtlichen Konsequenzen dieses Verhaltens.
pm: Polizei Marburg
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