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Zwei Schwerpunkte


Marburger Historiker in bayerischer Kommission

16.03.2012 (fjh)
Die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hat auf ihrer Sitzung am Mittwoch (7. März) den Marburger Neuzeit-Historiker Prof. Dr. Christoph Kampmann zum Ordentlichen Mitglied gewählt. Das hat die Pressestelle der Philipps-Universität allerdings erst am Freitag (16. März) bekanntgegeben.
Die Historische Kommission wurde im Jahr 1858 vom bayerischen König Maximilian II. auf Anregung des Historikers Leopold von Ranke gegründet. Sie ist eine der größten außeruniversitären historischen Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Seit ihrer Gründung dient sie der historischen Grundlagenforschung, die im Wesentlichen auf zwei Säulen ruht. Zum einen sind das groß angelegte Quelleneditionen wie die "Deutschen Reichstagsakten“ vom Spätmittelalter bis zum 17. Jahrhundert oder der "Akten der Reichskanzlei: Regierung Hitler 1933-1945“. Den zweiten Schwerpunkt bilden umfangreiche historisch-biographische Forschungen etwa zur Geschichte des 30-jährigen Kriegs, zu sozialen Bewegungen des 19. Jahrhunderts oder zur Geschichte des Deutschen Bundes.
Seit 1953 gibt die Kommission die Reihe "Neue Deutsche Biographie“ heraus. Zur Zeit sind rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kommission tätig. Je zur Hälfte sind sie Angestellte und freie Mitarbeiter.
pm: Philipps-Universität Marburg
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