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Geeinigt im Mai


Ehemaliges Europa-Bad wird saniert

29.05.2008 (nur)
Die Marburger Investoren Udo Graul und Gerald Kappeller sind die Käufer des ehemaligen Europa-Bads Marbach. Das teilte Oberbürgermeister Egon Vaupel am Donnerstag (29. Mai) der Öffentlichkeit mit.
"Das Europa-Bad ist ein Identifikationspunkt für die Marbach", sagte Vaupel. Das sanierungsbedürftige Bad war im Juli 2006 aus Sicherheitsgründen geschlossen worden.
Noch vor zehn Tagen habe die Stadt über die Immobilien-Börse im Internet einen Käufer gesucht, erklärte der Oberbürgermeister. "Aus diesem Grund bin ich froh und dankbar, nun ein optimales Ergebnis gefunden zu haben."
Vaupel hat sich mit den beiden Investoren auf einen Kaufpreis von 551.900 Euro abzüglich der ersparten Abriss-Kosten geeinigt. "Der Aufwand ist geringer als wenn man wieder ein Bad errichten würde", erläuterte Graul seine Sanierungspläne.
So soll die kreisrunde Bauhülle des Bads zwar erhalten bleiben. Dennoch will der ehemalige Vorstandsvorsitzende der 3U-Telecom AG die Badefläche von 1750 Quadratmetern zu Wohnungen umbauen.
"Für das restliche Drittel sind Büroräume vorgesehen", ergänzte der 42-jährige Kappeller. Hier sollen künftig Anwälte, Ärzte und Steuerberater ihrem Gewerbe nachgehen.
Was vom ehemaligen Europa-Bad übrig bleibt, sind ein Wasserbecken für den Innenhof und 50 Parkplätze für den benachbarten Tennisverein "Europa-Bad Marbach". Auch der Name für das Bau-Projekt soll an den einstigen Badebetrieb erinnern.
Lediglich der Kaufvertrag für das künftige "Poseidon-Haus" muss noch unterzeichnet werden. Dann kann die Odyssee 2009 beginnen.
Nora Reim
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