Logo: marburgnewsMobile Marburgnews

Zum Menü

Verantwortlich gehandelt


Feuer in Fachwerkhaus und Komposthaufen

10.02.2012 (fjh)
Dank des rechtzeitigen Eingreifens eines Hausbewohners ging ein Feuer in einem Fachwerkhaus am Hirschberg glimpflich aus. Deshalb entstand lediglich ein geringer Schaden. Die Mieter des Hauses blieben unverletzt.
Gegen 22.45 Uhr erregten Geräusche die Aufmerksamkeit des Mannes. Er ging ihnen nach und nahm im Hausflur zunächst ein Knistern sowie dann den Brandgeruch wahr.
Als er die unverschlossene Tür öffnete, schlug ihm bereits der Rauch aus der - wegen Renovierungsarbeiten leerstehenden - Wohnung entgegen. Sofort informierte er die Feuerwehr und die Hausbewohner.
Das Feuer entstand in einem dreigeschossigen Fachwerkhaus. Der Brand war in der obersten Wohnung. Nach ersten Ermittlungen ist dafür vermutlich ein technischer Defekt verantwortlich.
Einen weiteren Brand haben die Feuerwehren aus Marburg und Schröck am Freitag (10.
Februar) in der Himbornstraße gelöscht. Mehrere große
Lebensbäume brannten dabei bis auf die Stämme ab. Zudem beschädigte das Feuer Teile einer Gartenhütte.
Der Brand war offenbar an einem - mit Holz
eingeschalten - Komposthaufen ausgebrochen. Ursächlich könnte die Entsorgung noch nicht gänzlich ausgekühlter Asche gewesen sein. Der betroffenen Familie entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 2.500 bis 3.500 Euro.
Die Polizei rät zu einem besonders vorsichtigen Umgang mit frischer Asche aus dem Auffangbehälter von Öfen. Selbst augenscheinlich erkaltete Asche kann in kleinsten Teilen noch unbemerkt glimmen und in brennbarer Umgebung wie Komposthaufen oder aber einer Kunststofftonne ein neues Feuer entfachen.
Nur nach mehrtägiger Abkühlung kann man davon ausgehen, dass die Asche tatsächlich keine Restglut mehr enthält. Entsorgte Asche sollte deswegen aus Sicherheitsgründen zunächst immer in einem nicht brennbaren Behälter wie einem Metalleimer mit Deckel landen und fernab von brennbaren Materialien lagern.
pm: Polizei Marburg
Text 6776 groß anzeigen

www.marburgnews.de

© 2017 by fjh-Journalistenbüro, D-35037 Marburg