31.10.2011 (fjh)
Rund 1,1 Millionen Euro hat der
Landkreis Marburg-Biedenkopf im Jahr 2011 in Sanierungsmaßnahmen an Kreisstraßen investiert. 400.000 Euro von der Gesamtsumme stammen aus dem jährlichen Deckenprogramm des Kreises. 750.000 Euro hat das
Land Hessen aus seinem Schlaglochprogramm beigesteuert.
Mit diesem Betrag wurden auf einer Gesamtlänge von rund zwölf Kilometern zahlreiche kleinere und größere Deckenbaumaßnahmen im Kreisgebiet durchgeführt. Dabei handelt es sich in erster Linie um Straßen, die Schäden an der Oberfläche aufwiesen, die durch die beiden vorangegangenen Winter zu Aufbrüchen und Schlaglöchern geführt haben.
Behoben wurden diese Schäden weitestgehend durch das Abfräsen der oberen Deckschicht und der anschließenden Neuasphaltierung der Fahrbahn. In Teilbereichen, wo die Schäden besonders gravierend waren, wurden auch punktuell in die Tiefe gehende Maßnahmen durchgeführt.
"Durch die ausgeführten Baumaßnahmen befinden sich zahlreiche Kreisstraßen wieder in einem ordnungsgemäßen baulichen Zustand, der den laufenden - kostenintensiven
- Unterhaltungsaufwand deutlich minimiert", erläuterte Kreisbeigeordneter Heinz Wilhelm Wasmuth in Vertretung von Landrat Robert Fischbach bei der Freigabe der Kreisstraße K41, die die letzte Maßnahme in diesem Programm darstellte.
Im Zuge des Schlaglochprogramms wurde im Marburger Stadtgebiet die K 82 im Einmündungsbereich zum Kaufpark Wehrda auf einer Länge von etwa 80 Metern für zirka 33.000 Euro saniert. Das Deckenprogramm beinhaltet die Sanierung der K 34 von der Abzweigung der B3A bei Bürgeln bis Ginseldorf auf einer Länge von zirka 1,6 Kilometern. Die Baukosten betrugen rund 122.000 Euro.
Auf der Kreisstraße 41 zwischen den Ortslagen Marburg-Cappel und Beltershausen - Frauenberg wurden Deckenerneuerungsarbeiten durchgeführt. Im Bereich der zirka 6 Meter breiten Fahrbahnbefestigung waren die allgemeinen Unebenheiten deutlich ausgeprägt und Schäden in der Asphaltbetondeckschicht in Form von Netz-, Quer- und Längsrissen vorhanden.
Um dieses Schadensbild zu beheben, wurde die vorhandene Asphaltbefestigung auf einer Länge von rund 1,9 Kilometern mit einer vier Zentimeter dicken Asphaltbeton-Deckschicht im Hocheinbau überbaut. Partielle Schäden in tiefer liegenden Bereichen wurden mit Asphalttragschicht-Material saniert.
Die Bankette wurden den neuen Höhenverhältnissen angepasst und standfest ausgebildet. Drei in der Fahrbahn liegende Sprengschächte wurden im Auftrag der Wehrbereichsverwaltung ausgebaut.
Die Kosten der Baumaßnahme werden im Rahmen des Frost- und Deckenprogramms vom Landkreis Marburg-Biedenkopf getragen. Für die Beseitigung der Sprengschächte erfolgt die Kostenübernahme durch die Wehrbereichsverwaltung. Durch die ausgeführte Baumaßnahme befindet sich die Kreisstraße nach vorübergehender Vollsperrung nun wieder in einem ordnungsgemäßen baulichen Zustand.
pm: Landkreis Marburg-Biedenkopf
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