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Knallen im Raum


Chemikum öffnet im September

10.08.2011 (ms)
Das Chemikum Marburg öffnet von Montag (12. September) bis Samstag (24. September) zum 13. Mal seine Pforten für die Öffentlichkeit. Das hat die Philipps-Universität am Mittwoch (10. August) angekündigt.
"Das vor sechs Jahren ins Leben gerufene Mitmach-Labor ist zu einer Institution geworden, die sich eines begeisterten Besucheransturms erfreut“, sagte Prof. Dr. Stefanie Dehnen. Die Dekanin des Fachbereichs Chemie ist zugleich Leiterin des Chemikums.
"Bevor wir das Gebäude in der Bahnhofstraße beziehen können, in dem das Chemikum einen dauerhaften Platz bekommt, findet die Veranstaltung diesen September noch einmal in den Räumlichkeiten des Fachbereichs Chemie auf den Lahnbergen statt“, erklärte sie. Speziell eingerichtete Labore werden während des Chemikums für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie dienen nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitmachen.
Rund 100 Experimente können die Besucher selber durchführen. Sie haben die Wahl, das breite Spektrum der angebotenen Versuche unter kompetenter Begleitung durch geschulte Assistenten zu ergründen oder sich anhand von Schautafeln selbst über die Erklärung der häufig verblüffenden Beobachtungen zu informieren. Die Themen erstrecken sich von der Erklärung alltäglicher chemischer, physikalisch-chemischer, pharmazeutischer sowie biologischer Phänomene aus der Sinnesphysiologie und Mikrobiologie bis hin zum Molekülbau.
Das Programm richtet sich an alle Altersstufen und jeden Stand der Vorbildung. Das reicht vom Vorschulkind bis hin zu Senioren.
Als Ergänzung zu der Laborphase gestalten Hochschullehrerinnen und -lehrer der Fachbereiche Chemie, Biologie und Pharmazie der Philipps-Universität sowie einige auswärtige Gäste einen täglich wechselnden Experimentalvortrag. Auf diese Weise werden schwierige, gefährliche und spektakuläre Experimente anschaulich erklärt. Wer danach auf den Geschmack gekommen ist, kann eigene praktische Erfahrungen sammeln und sie anschließend durch eine Begleitbroschüre mit populärwissenschaftlich aufbereiteten Informationen rund um die Experimente ergänzen.
"Die Grundidee des Chemikums besteht darin, allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Alter und Vorbildung Gelegenheit zum eigenen Experimentieren zu geben“, erklärte Dehnen. So soll eine Brücke enstehen zwischen dem selbstverständlichen Umgang der Menschen mit den Produkten der Chemie und der weit verbreiteten Angst vor allem, was mit Chemie zu tun hat.
Wie bisher werden auch 2011 Versuche für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten. Seit September 2007 unterstützt der gemeinnützige Förderverein Chemikum Marburg das Chemikum über Mitgliedsbeiträge und Spenden.
pm: Philipps-Universität Marburg
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