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Kunstsinnige Tatorte


Die schmutzigen Hände gewannen zwei Preise

23.05.2011 (fjh)
Mit Jean-Paul Sartres Drama "Die schmutzigen Hände“ konnte das Hessische Landestheater Marburg bei den Hessischen Theatertagen 2011 gleich doppelt überzeugen. Sie fanden von Sonntag (15. Mai) bis Samstag (21. Mai) unter dem Motto "Hessens Beste“ im Staatstheater Kassel statt.
Juror Peter Michalzik zeichnete die Inszenierung von André Rößler mit dem Preis für beste Regie aus. Dotiert ist diese Würdigung mit 5.000 Euro.
Außerdem erhielt die Marburger Inszenierung den Preis für die besondere künstlerische Idee. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 2.000 Euro.
Das Schauspiel Frankfurt erhielt für "Stella“ ebenfalls zwei Preise. Bettina Hoppe wurde für ihre Darstellung der Cäcilie zur besten Darstellerin gekürt. Lisa Stiegler wurde als beste Nachwuchs-Darstellerin für ihre Rolle der Lucie ausgezeichnet.
Der Publikumspreis Freie Szene und somit 5.000 Euro gingen an das Flinntheater Kassel für "India Simulator“. Neben den Gastgebern, die vom Wettbewerb ausgenommen waren, und den doppelten Preisträgern Marburg und Frankfurt waren außerdem das Stadttheater Gießen, das Staatstheater Darmstadt und das Hessische Staatstheater Wiesbaden sowie sechs Aufführungen aus der Freien Szene ins Rennen um die mit insgesamt 20.000 Euro dotierten fünf Auszeichnungen gegangen.
Marburgs Theaterfreunde können indes erneut Daumen drücken für das Hessische Landestheater, denn seine Inszenierung "Die schmutzigen Hände“ wurde als eine von nur fünf Produktionen aus allen deutschsprachigen Theatern und Schauspielschulen zur 16. "Woche junger Schauspieler“ nach Bensheim an der südhessischen Bergstraße eingeladen. Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste war von November 2010 bis März 2011 auf Sichtung unterwegs. Neben dem Marburger Stück hat sie die Inszenierungen "Anne und Zef“ vom Schnawwl Nationaltheater Mannheim, "Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung“ vom Schauspielhaus Wien, das Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst mit der Produktion "DNA“ sowie die Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch“ in Berlin mit "Troilus und Cressida“ eingeladen.
Ob das Hessische Landestheater mit seiner Inszenierung des Sartre Dramas auch in Bensheim überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Das Marburger Publikum hat am Mittwoch (8. Juni) die letzte Gelegenheit, in der Spielzeit 2010/2011 das bisher zweifach preisgekrönte Stück zu sehen.
pm: Hessisches Landestheater Marburg
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