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Schnell abgelehnt


Keine Förderung für mittelhessische Hochschulen

18.05.2011 (fjh)
Abgelehnt wurde ein Verbundantrag der Philipps-Universität, der Justus-Liebig-Universität Gießen
(JLU) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) auf Fördermittel aus dem Qualitätspakt Lehre. Das beklagte die Philipps-Universität in einer Stellungnahme von Dienstag (17. Mai).
"Wir sind sehr enttäuscht, dass unser Konzept zur Verbesserung von Studium und Lehre keinen Anklang gefunden hat“, erklärte Universitäts-Vizepräsident Prof. Dr. Harald Lachnit.
"Obwohl wir in dieser Förderlinie des Bundes und der Länder nicht erfolgreich waren, kann man bereits die Antragstellung als wichtigen Schritt in Richtung einer Qualitätsverbesserung der Lehre auffassen“, sagte JLU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer. "Der gemeinsame Verbundantrag zeigt den starken Willen der drei Hochschulen, sich in Fragen der Lehre und Studienorganisation künftig enger abzustimmen.“
THM-Vizepräsident Prof. Dr. Harald Danne fügte hinzu, dass man versuchen werde, die notwendigen Schritte zur Verbesserung der Lehre auch unter erschwerten Bedingungen umzusetzen. Sie werden voraussichtlich durch die - in den kommenden Jahren wachsende - Zahl von Studienanfängern mit ganz unterschiedlichen Bildungsbiographien entstehen.
Unter Marburger Federführung hatte eine Lenkungsgruppe mit Vertretern der drei mittelhessischen Hochschulen den Hochschultyp übergreifenden Verbundantrag konzipiert. Er rückt die Sicherung der verschiedenen Übergänge in der akademischen Ausbildung – von der Schule in die Hochschule, während des Studiums und von der Hochschule in den Beruf – in den Mittelpunkt.
Für den Qualitätspakt Lehre stellt der Bund im Zeitraum von 2011 bis 2020 insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Dieses Engagement für die Hochschullehre ist in der Geschichte der deutschen Hochschulpolitik beispiellos.
Für die erste Bewilligungsrunde waren insgesamt 204 Anträge von 194 Hochschulen aus allen Regionen Deutschlands eingereicht worden. Die Ergebnisse der ersten Bewilligungsrunde präsentierten am Dienstag (17. Mai) Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner als Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) und seine Stellvertreterin Prof. Dr. Annette Schavan, die auch Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF) ist.
pm: Philipps-Universität Marburg
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