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Unterdrückung oder Widerstand


Bonner Religionswissenschaftler spricht über Myanmar

05.05.2008 (nur)
Myanmar ist Thema eines Vortrags am Mittwoch (7. Mai) um 18 Uhr im Seminarraum der Religionskundlichen Sammlung an der Landgraf-Philipp-Straße. Myanmar ist in Europa auch unter dem Namen "Burma" bekannt.
Ende 2007 kursierten Bilder des demokratischen Protests gegen die Militärregierung und von der gewalttätigen Unterdrückung oppositioneller Bestrebungen. Religionen spielen bei den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in Myanmar eine wichtige Rolle. Oftmals sind buddhistische Mönche die Keimzellen des Protests.
Im Norden des Landes kämpfen indigene Völker um ihre kulturelle und religiöse Autonomie. Myanmar ist in religiöser Hinsicht trotz Prägung durch den Buddhismus ein pluralistisches Land.
Dagegen versucht die Militärregierung, den Einfluss von Religionen auf das gesellschaftliche Leben zu begrenzen.
"Wir freuen uns, dass wir für diesen Abend Professor Manfred Hutter vom Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Bonn gewinnen konnten", sagte Prof. Dr. Edith Franke vom Fachgebiet Religionswissenschaft der Philipps-Universität. "Herr Hutter ist ein Kenner der Region und weiß historische und aktuelle Aspekte miteinander zu verknüpfen."
Bereits um 17.30 Uhr gibt Dr. Katja Triplett eine zum Thema passende Führung durch die Sammlung. Triplett ist Kustodin der Religionskundlichen Sammlung.
pm: REMID
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