07.03.2011 (fjh)
Auf ihrer 32. Jahrestagung hat die Gesellschaft für Kanada-Studien (GKS) den Marburger Anglisten Prof. Martin Kuester zu ihrem Präsidenten gewählt. Das teilte die
Philipps-Universität am Montag (7. März) mit.
Der bisherige Vizepräsident wird in den nächsten zwei Jahren die GKS, in der mehr als 600 Kanada-Forscher aus den deutschsprachigen Ländern vertreten sind, leiten. Damit verantwortet er die Organisation der Gesellschaft und ihrer Aktivitäten.
Vor allem ist das die Jahrestagung in Grainau. Zudem vertritt Kuester die deutschsprachigen Kanadisten bei internationalen Organisationen wie im European Network for Canadian Studies und im International Council for Canadian Studies.
Kuester folgt in diesem Amt Prof. Dr. Hartmut Lutz von der Universität Greifswald nach. Dabei wird er von der neu gewählten Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl aus Trier unterstützt.
Ab April wird auch die Geschäftsstelle der Gesellschaft in Marburg angesiedelt sein. Betreut wird sie dann von Marco Ulm.
Seit 1999 ist Kuester Professor für Anglistik und Literaturwissenschaft in Marburg. Zwei Jahre später wurde er zum geschäftsführenden Direktor des Marburger Zentrums für Kanada-Studien gewählt. Von 2003 bis 2009 leitete er in der GKS die Sektion Englisch-Kanadische Sprache und Literatur.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie sowie moderne britische und kanadische Literatur und Kultur. Der Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu kanadistischen Themen organisierte Tagungen besonders im Bereich der Kanada-Studien. Darunter waren auch die traditionellen Canadian Literature Days, die jährlich in Marburg stattfinden.
pm: Philipps-Universität Marburg
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