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Nein zu Nüchternheit


Sinnlose Straftaten im Suff

27.01.2011 (ms)
In der Ausnüchterungszelle landete ein betrunkener Fußgänger, der etwas gegen die städtische Geschwindigkeitsmessung hatte. Der 27-jährige Mann muss sich demnächst wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung, Bedrohung, Beleidigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands verantworten.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch (26. Januar) gegen 18.20 Uhr in der Cappeler Straße. Knappe 15 Minuten sah sich der 27-jährige Mann die Geschwindigkeitsmessung durch das Ordnungsamt der Stadt Marburg von der anderen Straßenseite aus an. Dann hatte er offenbar genug.
Eine Bierflasche in der einen und seinen Hütehund an der anderen Hand, ging er zu dem Messegerät. Er trat dagegen und flüchtete dann.
Als ein Hilfspolizist der Stadt den Mann einholte und festhielt, folgten Bedrohungen und Beleidigungen. Eine Streife der Polizei kam in dieser Zeit zufällig zum Einsatzort.
Der Mann wies sich nicht aus und verweigerte sich völlig. Schließlich beleidigte er auch die Polizisten, widersetzte sich der Gewahrsamnahme und hetzte sogar seinen Hund gegen die Beamten. Das Tier schnappte zwar, erwischte aber keinen und ließ dann ab.
Die Beamten übergaben das Tier einem Kumpel und nahmen den 27-jährigen Hundehalter mit. Sein Alkotest zeigte 1,83 Promille. Am Gehäuse des Messgeräts entstand ein Schaden.
Ein erheblich alkoholisierter und durch einen Sturz verletzter Mann beschimpfte die Rettungskräfte und die Polizei. Deswegen muss er jetzt nicht nur mit den Folgen seiner Kopfverletzung fertig werden, sondern auch mit denen der mehrfachen Beleidigungen. Der ärztlichen Behandlung folgte die Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle der Polizei.
Der 32-jährige Mann lag am Mittwoch (26. Januar) gegen 12.25 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße. Infolge seines vorhergehenden Alkoholgenusses war er hingefallen und mit dem Kopf auf den Asphalt aufgeschlagen. Dabei zog er sich eine stark blutende, große Platzwunde über einem Auge zu.
Zur Wundversorgung und Untersuchung schwerwiegenderer Kopfverletzungen war einTransport ins Krankenhaus notwendig. Dort wollte der Mann aber partout nicht hin. Er reagierte aggressiv und schlug schließlich unkontrolliert um sich.
Mit angelegten Handfesseln ging es daraufhin zunächst ins Krankenhaus und danach in die Ausnüchterungszelle. Auf dem Weg versäumte es der Mann nicht, die Rettungskräfte und die Polizeibeamten zu beschimpfen. Der um 13.45 Uhr durchgeführte Alkotest zeigte 1,73 Promille.
pm: Polizei Marburg
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