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Hohe Begeisterung


Astrid-Lindgren-Schule wurde ausgezeichnet

25.11.2010 (gac)
Für ihren Beitrag "Freundliche Schule" wurde die Astrid-Lindgren-Schule ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 1.500 Euro.
Den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" hatte das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) ausgeschrieben. Dabei wurden vorbildliche und nachahmbare Projekte aus ganz Deutschland zusammengetragen.
Die Marburger Schülerinnen und Schüler hatten gemeinsam mit einer ehrenamtlichen Mediatorin ein Projekt zur Verbesserung des Schulklimas durchgeführt. Dafür wurden zwölf Kinder der dritten und vierten Jahrgangsstufe von ihren Mitschülern ausgewählt.
Gemeinsam mit der Schulmediatorin erlernten sie die so genannte "Giraffen- und Wolfssprache". Sie basiert auf dem Konzept der gewaltfreien Kommunikation und soll helfen, Konflikte zu lösen.
Im Vordergrund steht, verschiedene Interessenlagen zu erkennen und Anliegen zu formulieren. Dabei soll Manipulation oder Druckausübung vermieden werden.
Ziel war es, die ausgewählten Kinder als Streitschlichter und Multiplikatoren in ihren Klassen einzusetzen. So wird die Idee eines freundlichen und friedlichen Miteinanders in den Klassengemeinschaften umgesetzt.
Schulmediatorin Sigrid Geus und Schulleiterin Claudia Herwig nahmen den Preis am Montag (22. November) im Rahmen einer Feierstunde in Frankfurt am Main entgegen. Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach begleitete sie dabei.
Durch die Ausschreibung des Wettbewerbs trägt das BfDT vorbildliche und nachahmbare Projekte und Initiativen aus ganz Deutschland zusammen. Es begreift sich als Ansprechpartner und Impulsgeber der Zivilgesellschaft. In dem Wettbewerb sieht es ein wichtiges Mittel, seine Aufgaben zu erfüllen sowie neue Partner zu finden und zivilgesellschaftliche Aktivitäten und Bedürfnisse zu identifizieren.
Einmal im Jahr werden die besten Projekte ausgewählt und mit Preisen gewürdigt. Dabei konzentriert sich das BfDT darauf, Vielfalt und Nachhaltigkeit der Konzepte sichtbar zu machen. Die öffentlichen Preisverleihungen sollen den Best-Practice-Beispielen mehr Bekanntheit verleihen und anderenorts Menschen zur Nachahmung anregen.
pm: Stadt Marburg
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