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Förderung des Pharmazie-Studiums durch Stiftungsgelder

28.10.2010 (mhe)
Auf eine über 400-jährige Geschichte kann die Pharmazie an der Philipps-Universität zurückblicken. Die Namen zahlreicher und bedeutender Wissenschaftler sind eng mit der Marburger Pharmazie verbunden.
Zu ihnen gehören beispielsweise Johannes Hartmann, Robert Wilhelm Bunsen, Constantin Zwenger sowie Conrad Moench. Gründer wissenschaftlicher Schulen wie zum Beispiel Ernst Schmidt, Johannes Gadamer, Horst Böhme, Rudolf Schmitz sowie alle ihre Nachfolger sorgten und sorgen bis heute dafür, dass an der Marburger Universität eine hoch qualifizierte Ausbildung zur Pharmazeutin und zum Pharmazeuten gewährleistet ist.
In diese uralte Tradition fügt sich nun die neugegründete "von-Bülow-Studienstiftung Pharmazie“ ein. Im Sommersemester 2010 wurde sie ins Leben gerufen.
Diese erste deutsche Stiftung zur Förderung von Pharmazie-Studierenden soll das Studium und die Ausbildung zielgerichtet fördern. Sie hat ihren Sitz in Marburg.
Die "von-Bülow-Studienstiftung Pharmazie“ ist eine rechtsfähige Stiftung des Bürgerlichen Rechts. Die Stifterin hat auf diese Weise ihr persönliches Anliegen zum Ausdruck gebracht, das Studium der Pharmazie und somit die Ausbildung eines hoch qualifizierten und professionellen Nachwuchses im Apothekerberuf zu unterstützen und damit in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.
Die Stiftungsmittel sollen darüber hinaus Pharmazie-interessierten Abiturientinnen und Abiturienten zur Verfügung stehen, die nicht in der Lage sind, ihr Studium selbst zu finanzieren. Ebenso sind Studierende der Pharmazie angesprochen, die auf entsprechende Zuwendungen angewiesen sind.
Die Stiftung wird zum einen Stipendien ausschreiben und zum anderen auch Förderleistungen in Form von Büchern und Arbeitsmitteln erbringen. Studierende der ersten beiden Fachsemester erhalten ausschließlich eine Förderung in Form von Darlehen.
Dem Vorstand der Stiftung gehören der Pharmazie-Dekan Prof. Dr. Michael Keusgen, Dr. Kirsten Kocyan von der Rechtsabteilung sowie Prof. Dr. Hartmut Morck von der Philipps-Universität an. Als Referenten für Öffentlichkeitsarbeit sind Privatdozentin Dr. Sabine Anagnostou vom Institut für Geschichte der Pharmazie sowie dessen Institutsdirektor Prof. Dr. Christoph Friedrich verantwortlich. Dem Beirat der Stiftung gehören die Direktoren der fünf pharmazeutischen Institute des Fachbereichs Pharmazie sowie ein von der Fachschaft delegiertes Mitglied an.
pm: Philipps-Universität Marburg
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