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Konkrete Bauweise


Zutritt zur Mensa wieder gewährleistet

18.10.2010 (mhe)
Pünktlich zum Semesterstart wird die Mensa der Philipps-Universität durch eine neue Zugangsbrücke erschlossen. Um den Mensa-Betrieb nicht unnötig zu beeinträchtigen, waren die vorbereitenden Arbeiten in der vorlesungsfreien Zeit erfolgt. Darunter fielen beispielsweise auch der Abbruch des alten Zugangsstegs sowie der Aufbau einer provisorischen Treppe.
Das größtenteils vormontierte Brückenbauwerk wurde per Lastwagen an seinen Bestimmungsort gebracht. Hier wurde es am Samstag (16. Oktober) montiert.
Parallel zur Montage des neuen "Mensastegs" wird der derzeitige provisorische Treppenzugang zum Mensagebäude durch eine Behelfsbrücke ersetzt. Nach erfolgter Abnahme und Freigabe wird die neue Brücke dann ab Beginn des Wintersemesters 2010/2011 einen markanten Zugang zum Erdgeschoss der Mensa bilden.
Notwendig geworden war der Neubau des Stegs, weil die vorhandene Stahlbeton-Brücke stark sanierungsbedürftig war. Die Standsicherheit der Konstruktion konnte von Gutachtern nur noch für wenige Jahre zugesichert werden.
Die neue Erschließung der Mensa ist eingebettet in eine städtebauliche Maßnahme zur Ertüchtigung der Deiche zwischen Luisa-Haueser-Brücke und der Unterführung zu den Geisteswissenschaftlichen Instituten. Lahnseitig gegenüber dem Mensa-Hauptgebäude wird derzeit die sogenannte "Mensa-Terrasse" erstellt.
Der baumbestandene Platz zwischen Abendrothbrücke, Hermann-Cohen-Weg sowie dem Areal des Studentenwerks soll der Mensa zu einem attraktiven Eingangsbereich verhelfen. Die Konzeption der städtebaulichen Situation geht auf einen 2006 von der Stadt Marburg ausgelobten Ideenwettbewerb zurück.
Der Entwurf des Architekturbüros Harald Neu aus Darmstadt überzeugte die Jury. Zusammen mit dem Ingenieurbüro Hartung aus Braunschweig wurden die Architekten mit der Entwurfs- und Ausführungsplanung beauftragt.
Die Maßnahme wird in drei Bauabschnitten durchgeführt. Dabei belaufen sich die Gesamtkosten der Baumaßnahme auf rund 260.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des vom Bund und dem Land Hessen getragenen Konjunkturpakets.
pm: Philipps-Universität Marburg
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