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Nachhaltig


Ausstellung zur Umweltfreundlichkeit von Passivhäusern

08.10.2010 (mhe)
Bereits über 12.500 Wohneinheiten im Passivhaus-Standard wurden europaweit bis Anfang 2009 errichtet. Die meisten davon sind in Deutschland und Österreich zu finden.
Auch die Stadt Marburg geht laut Bürgermeister Dr. Franz Kahle diesen energiesparenden Weg mit eigenen Projekten mit. Das betonte er bei der Eröffnung der Landesausstellung "Passivhaus – Das Haus der Zukunft“ im Erdgeschoss des Stadtbauamtes an der Barfüßerstraße 11.
So wurde der Neubau der Kinderkrippe "Froschkönig" im Passivhaus-Standard im Marburger Stadtteil Marbach Gewinner beim Bundeswettbewerb "Kommunaler Klimaschutz 2009“. Der in diesem Jahr eingeweihte neue Trakt der Martin-Luther-Schule ist die zweite Passivhaus-Schule in Hessen.
Passivhäuser unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von anderen Häusern. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Wohngebäude benötigt ein Passivhaus nur ein Zehntel der Heizenergie. Das entspricht ungefähr 15 Kilowattstunden oder umgerechnet etwa 1,5 Litern Öl pro Quadratmeter im Jahr.
Ein Passivhaus sei so gut wärmegedämmt, dass es die meiste Zeit von selbst warm bleibt. Denn Wärme, die nicht verloren geht, müsse dementsprechend auch nicht nachgeheizt werden.
Die behagliche Temperatur werde weitgehend von der Sonne und durch innere Wärmequellen erreicht. Der Restwärme-Bedarf im Kernwinter sei so gering, dass einfache Heizsysteme ausreichen. Das Passivhaus sei ein Standard, der sich in der Praxis seit Anfang der 90er Jahre bewährt hat.
Die Ausstellung ist bis Dienstag (19. Oktober) zu besichtigen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr.
pm: Stadt Marburg
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