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Marburgs Abfall-Projekt


Die Stadt soll sauberer werden

16.04.2008 (nur)
Die sieben Mitarbeiter des Marburger Abfall- und Umwelt-Service (MAUS) haben am Mittwoch (16. April) ihre Arbeitsverträge aus den Händen von Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach erhalten.
Die sechs Männer und eine Frau sind seit Ende März für die Praxis GmbH in gelben Westen im Einsatz. Die Praxis GmbH ist eine gemeinnützige Beschäftigungs- und Bildungsgesellschaft, die vom KreisJobCenter (KJC) finanziert wird. Das KJC bezahlt auch das 80.000 Euro teure Projekt "City Service".
Das Abfall-Projekt wird bis Oktober in Zusammenarbeit mit dem Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM) durchgeführt. "Sauberkeit in der Stadt ist immer ein Thema", sagte Weinbach, "gerade im Hinblick auf die zu erwartenden Besuchergruppen im Sommer". Das Motto der Aktion "Hand in Hand für uns und unsere Gäste" solle aber auch die Bürger Marburgs ansprechen, ihren Abfall eigenhändig zu entsorgen, erläuterte DBM-Betriebsleiter Jürgen Wiegand die Kooperation.
Der City Service sammelt nicht nur an Werktagen Müll, sondern hält auch sonntags die Stadt sauber. Dazu kommen Reinigungsarbeiten und Papierkorb-Leerungen an stark frequentierten Orten wie den Lahnwiesen, verschiedenen Bushaltestellen und sogar im Raucher-Bereich einzelner Schulen.
"Der Rekord lag bei 45 Müllsäcken pro Tag", erzählte MAUS-Abteilungsleiter Werner Fichtl von einem Einsatz seines Teams. Und die Geschäftsführerin der Praxis GmbH Gerlind Jäckle ergänzte: "Wo was liegt, kommt auch was dazu."
Nora Reim
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