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Dreister Reihen-Räuber


Amtsgericht verurteilte Zeitschriften-Werber

16.04.2008 (fjh)
Wegen mehrfachen Raubes hat das Amtsgericht Marburg am Dienstag (11. März) einen 24-jährigen Mann zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und 6 Monaten verurteilt. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Mit der Verurteilung des Zeitschriften-Werbers steht für die Polizei die Aufklärung von drei Raubüberfällen fest.
Der Mann überfiel am Freitag (23. November) gegen 1.15 Uhr eine 19-jährige Studentin auf dem Heimweg. Er hielt ihr in der Robert-Koch-Straße den Mund zu und forderte Geld und Handy.
Er erhielt Beides. Dann flüchtete er mit den Worten:" Es tut mir leid für dich, aber irgendwann trifft es jeden einmal."
Keine 20 Minuten später überfiel er in der Pasternakstraße an der Ecke zur Alten Kasseler Straße eine 22-jährige Frau. Er ergriff sie im Vorbeigehen, hielt ihr den Mund zu und drückte sie gegen einen Maschendrahtzaun. Auch von ihr verlangte er ebenfalls Geld.
Zufällig vorbeikommende Passanten hielten ihn nicht von seiner Tat ab. Ein Handy, das das Opfer einem der Zeugen zuwarf mit der Bitte, die Polizei anzurufen, holte sich der Täter zurück. Dem Helfer verpasste er dabei einen Faustschlag ins Gesicht.
In der Nacht zum 7. Oktober 2007 gegen 0.45 Uhr hatte nach den Ermittlungen der gleiche Mann mit einem noch unbekannten Mittäter in der Barfüßerstraße einen 22-jährigen Studenten beraubt. Das Opfer erhielt einen Faustschlag. Anschließend gab der Überfallene Geld und MP3-Player heraus.
Aufgrund seiner Vorgehensweise vermutete die Polizei schnell ein und denselben Täter hiner allen drei Straftaten.
Umfangreiche Ermittlungen im Zusammenhang mit den geraubten Mobiltelefonen führten die Ermittler letztendlich zu dem jetzt Verurteilten. Er hielt sich zusammen mit weiteren 18 Zeitschriften-Werbern in einem Ortsteil von Kirchhain auf.
Auch wenn der Verurteilte sämtliche Taten abstritt und keine Angaben machte, sprachen die Beweise bereits vor der Gerichtsverhandlung gegen ihn. Das Urteil bestätigte letztendlich die Beweise der Kriminalpolizei.
pm: Polizei Marburg
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