18.05.2010 (ms)
Am Institut für Schulpädagogik des Fachbereichs 21 läuft derzeit ein außergewöhnliches Projekt zum interkulturellen Lernen. Gemeinsam leiten Dr. Antje Stork und Dr. Angela Schmidt-Bernhardt mit ihren polnischen Kollegen Dr. Sylwia Adamczak-Krystofowicz und Dr. Pawel Rybszleger von der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań Studierende aller Fächer an, die eine Ausstellung "Erinnerungsorte Deutschland – Polen“ vorbereiten.
Erinnerungsorte sind geografische Orte, Ereignisse, Institutionen, Begriffe, Bücher oder Kunstwerke mit einer besonders aufgeladenen symbolischen Bedeutung, die für die jeweilige Gruppe identitätsstiftende Funktion hat. Von Montag (17. Mai) bis Samstag (22. Mai) arbeiten deutsch-polnische Kleingruppen im Rahmen des Seminars "Interkulturelles Lernen praktisch“ an einer gemeinsamen Ausstellung, die am Freitag (21. Mai) um 17 Uhr in der Universitätsbibliothek an der Wilhelm-Röpke-Straße eröffnet wird. Ziel des Projekts ist es, interkulturelles Lernen praktisch zu erfahren und gemeinsam zu reflektieren.
Im Dezember 2010 ist ein Besuch der Marburger Studierenden im polnischen Poznań zur Weiterführung der Projektarbeit geplant. Das Projekt wird unterstützt vom Institut für Schulpädagogik, dem Referat für Europäische Studienförderprogramme (European Study Programmes) und der Lokalen Erasmus-Initiative.
pm: Philipps-Universität Marburg
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