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Erfolgreich am Studienort


Marburger Fachbereiche brillierten bei Ranking

03.05.2010 (ms)
Durch ihre internationale Ausrichtung überzeugen die Fächer Romanistik und Anglistik/Amerikanistik an der Philipps-Universität Studierende. Bei der Bewertung dieses Kriteriums nehmen sie einen Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich ein. Zu diesem Ergebnis gelangte ein Hochschul-Ranking, das die Wochenzeitung "Die Zeit" und das "Centrum für Hochschulentwicklung" (CHE) am Montag (3. Mai) veröffentlicht haben.
Die Marburger Psychologie, die seit Längerem sehr gut abschneidet, konnte im aktuellen Hochschulvergleich sogar noch zulegen. In diesem Fach liegt Marburg bei allen fünf bewerteten Kriterien in der Spitzengruppe.
Gut abgeschnitten hat sie bei den wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Forschungsgeldern, bei der Betreuung und dem Berufsbezug, vor allem aber bei der Studiensituation insgesamt. Derart exzellent ist neben der Philipps-Universität in der Psychologie nur noch die Technische Universität (TU) Dresden.
Das gemeinnützige "„Centrum für Hochschulentwicklung" evaluiert im Drei-Jahres-Rhythmus ausgewählte Studiengänge deutschsprachiger Hochschulen, um eine Orientierungshilfe bei der Wahl der Universität zu geben. In diesem Jahr bewertete das CHE neben der Romanistik, Anglistik und Psychologie auch die Fächer Geschichte, Erziehungswissenschaft und Germanistik.
Die Studierenden bewerteten auch in diesen Fächern die Studiensituation an der Philipps-Universität insgesamt als gut bis sehr gut. Die Erziehungswissenschaft platzierte sich überdies in der Spitzengruppe hinsichtlich des Kriteriums "Wissenschaftliche Veröffentlichungen". Die Germanistik war im Ranking bei den Forschungsgeldern erfolgreich. Das Fach Geschichte schneidet zwar bei der Betreuung relativ schwach ab, kann das aber durch einen Spitzenplatz bei der Studiensituation insgesamt wettmachen.
Einige der überwiegend positiv bewerteten Fächer - insbesondere die Anglistik/Amerikanistik und die Erziehungswissenschaft - leiden vor allem unter schlechten Bibliotheksbedingungen. "In diesem Punkt erwarten wir uns weitere Studienverbesserungen durch den Neubau der Universitätsbibliothek im Rahmen des geplanten Campus Firmanei", erklärte Prof. Dr. Harald Lachnit. Er ist als Vizepräsident der Philipps-Universität für Studium und Lehre zuständig.
pm: Philipps-Universität Marburg
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