02.04.2008 (fjh)
In den Aprilg geschickt hat die
marburgnews-Redaktion die Eine oder den Anderen vielleicht mit dem
Artikel "Virtuelle Bibliothek" vom Dienstag (1. April). Tatsächlich wird die Philipps-Universität ihre Buchbestände - zumindest vorerst - nicht digitalisieren.
Insofern mag sich auch schon zu früh gefreut haben, wer nun auf den Fortbestand der Alten Frauenklinik am Pilgrimstein gehofft hatte. Das schöne alte Gemäuer wird wahrscheinlich einem hässlichen Hochhaus weichen müssen.
Wahr indes an dem Bericht waren alle Aussagen über die Harvard-University. Sie plant tatsähzlich die Digitalisierung von 16 Millionen wissenschaftlichen Büchern und Zeitschriften. Ihre Kritik an den wissenschaftlichen Fachverlagen teilen Forscher weltweit.
Insofern ist auch nicht auszuschließen, dass die Philipps-Universität diesem Beispiel irgendwann einmal folgen könnte. Dass sie jedoch bereits als zweite Hochschule weltweit diesen Schritt unternähme, das schien vielen dann doch einigermaßen unglaubwürdig.
Franz-Josef Hanke
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