21.04.2010 (keb)
Um Fußgängern das Kreuzen der Kanu-Strecke am Schwarzen Wasser zu ermöglichen und damit eine Anbindung der Uferstraße an die Bahnhofstraße parallel zur Lahn herzustellen, gab es bereits mehrere Überlegungen. Den aktuellen Stand der Arbeiten hat Bürgermeister Dr. Franz Kahle am Mittwoch (21. April) Vorgestellt.
"In den 1980ern wurde eine große Brücke geplant, die das nördliche Lahnvorland über das Schwarze Wasser an die Uferstraße anbinden sollte", berichtete Kahle. An den hohen Kosten ist die Umsetzung der großen Brücke bisher gescheitert.
Mitte April wurde nun mit der Baumaßnahme zur Erstellung eines Drehstegs und des Zuwegs über die Rampe am Pfaffenwehr von der Uferstraße
aus begonnen. Inzwischen ist bereits das Fundament des Drehstegs in der Mitte des Schwarzen Wassers - unmittelbar an der Einmündungsstelle in die
Lahn - sichtbar. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein.
Die Baukosten für den Steg betragen rund 75.000 Euro. Davon werden 60.000 € aus dem Konjunkturprogramm II gefördert. Weitere rund 40.000 Euro werden für die Wege-Anbindung benötigt.
"Das Konzept eines drehbaren Stegs auf Niveau
des Lahnvorlandes basiert auf einem gegenseitigen Verständnis und Arrangement zwischen den Nutzern der Kanu-Strecke und denen des Weges", erklärte Kahle. "In der Normalstellung ist der Steg für Fußgänger und Radfahrer offen und wird nur für die Nutzung der Kanu-Strecke von den Kanu-Fahrern in
Fließrichtung des Schwarzen Wassers gedreht und abschließend wieder in Normalstellung gebracht."
PM: Stadt Marburg
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