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Reise um die Ostsee in 7 Tagen


Marburger beendeten Benefiz-Tramptour

05.04.2010 (mal)
Von einer Ostsee-Umrundung sind die beiden 19-jährigen Marburger Jannis Gerling und Friedrich Haupt am Samstag (3. April) unbeschadet zurückgekehrt. Ihre Aktion fand zu Gunsten eines südafrikanischen Waisenheims statt.
Gegen 18 Uhr trafen sie an ihrem Ausgangspunkt "Marburg-Mitte" ein. Mit einer Gesamt-Reisezeit von 6 Tagen und 10 Stunden für 5.500 getrampte Kilometer blieben sie deutlich unter der angepeilten Marke von 15 Tagen.
Per Anhalter waren die beiden am Sonntag (28. März) mit dem Zelt im Rucksack gestartet, um Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Schweden und Dänemark zu durchqueren. Wie bei einem Spendenlauf sammelten die beiden dabei gesponserte Kilometer.
Während der Tour wurde die Homepage der beiden von ihrem Freund Wulf Hamel laufend auf dem neuesten Stand gehalten. Bilder, Texte und Tondateien können dort noch immer abgerufen werden.
Durch zahlreiche Interviews und mediale Berichterstattung erlangte die Aktion einen hohen Bekanntheitsgrad. Auch einige Landtags- und Bundestagsabgeordnete hatten sich zu ihrer Unterstützung bereit erklärt.
Neben dem sozialen Aspekt der Spendensammlung erlebten Gerling und Haupt unterwegs auch viel Interessantes in den verschiedenen Ländern. Sie fuhren mit der Fähre durch die vereiste Ostsee, wurden in eine finnische Sauna und zu einem polnischen Mittagessen eingeladen oder bekamen von einem polnischem Pärchen eine nächtliche Stadtrundfahrt in Warschau. Auch fuhren sie mit einem in Shanghai lebenden finnischen Berufs-Pokerspieler und waren mit dem ehemaligen Chefcoach der estnischen Skisprung-Mannschaft unterwegs. Zu ihren Mitnehmern zählten auch deutsche Lastwagenfahrer, estnische Fischtransporter, polnische Russischlehrer, schwedische Bären- und Nashornjäger oder ehemalige schwedische Fußballprofis.
Eine bemerkenswerte Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft zeichnete die allermeisten Leute aus, die beide unterwegs trafen. Dadurch konnten sie ihre Tour in 7 Tagen statt den angekündigten zwei Wochen zurücklegen.
Jeder kann noch bis Ende des Monats die Patenschaft für einen Teilabschnitt der Strecke übernehmen, indem er einen Euro pro Kilometer des gewünschten Abschnitts über die Homepagedirekt nach Südafrika spendet. Auf diese Weise sind bereits 3.000 Euro zusammengekommen.
pm: Friedrich Haupt und Jannis Gerling
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