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Geld erschleichen


Polizei warnt vor Trickbetrug

02.03.2010 (mal)
Das Vorgehen zweier Männer am Montag (1. März) gegen 13.22 Uhr am Marburger Hauptbahnhof erweckte das Misstrauen einer Frau. Sie stellten sich ihr gegenüber als "Zivis" vor und wiesen sich entsprechend aus.
Sie lebten vom Arbeitslosengeld II und könnten für die nächsten 14 Tage kostenlos Zeitungen zustellen, behaupteten sie. Dazu benötigten sie die Anschrift, die sie der Einfachheit halber am besten gleich vom Ausweis abschreiben wollten. Zusätzlich verlangten die Männer die Bankdaten. Zur Erklärung führten sie an, einen Auslandsgutschein im Wert von 100 Euro überweisen zu wollen.
Die beiden Männer waren etwa Mitte 20 Jahre alt und schlank. Sie waren ungefähr 1,75 Meter groß.
Einer von ihnen hatte eine Glatze und trug eine dunkle Jacke. Der andere hatte eine braune Jacke an.
Die Kriminalpolizei warnt vor solchen Trickdieben und Trickbetrügern. Sie lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Ihrer Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.
Durch rührselige Geschichten oder Vertrauen erweckendes Vorgehen wollen sie Geld erschleichen. Das geschieht durch Abonnements, Spenden, Wechselgeschichten oder durch direkten Diebstahl und Betrug.
Eine gesunde Portion Misstrauen und ein wenig Vorsicht schützen vor finanziellen Verlusten. Ganz besondere Vorsicht ist bei der Weitergabe von persönlichen Daten und erst recht von Bankdaten geboten.
pm: Polizei Marburg
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