07.01.2010 (fjh)
Die Wettervorhersage sagt extreme Schneefälle voraus. In dieser Situation empfiehlt die
Stadt Marburg, alle Erledigungen auf das geringstmögliche Maß zu beschränken, die nicht dringend erforderlich sind.
Die Wetter-Situation stellt laut Oberbürgermeister Egon Vaupel eine große Herausforderung auch an die im Winterdienst eingesetzten Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebs der Stadt Marburg (DBM) dar. Der DBM sei jedoch für das anstehende Wochenende und für die nächsten Tage auf eine solche Situation vorbereitet.
Bundesweit bestehen Lieferbeschränkungen beim Streusalz. Für die nächsten Tage verfügt der DBM nach Angaben seines Leiters Jürgen Wiegand aufgrund vorausschauender Disposition noch über ein ausreichendes Kontingent.
Aber auch für Marburg hat der Lieferant die bereits bestellte Nachlieferung auf unbestimmte Zeit verschoben. Dem DBM liegt auch eine Stellungnahme des größten Lieferanten zur aktuellen Liefer-Situation von Streusalz vor. Dieses Schreiben weist auf einige Probleme hin.
Um die Transportwege für den Fernverkehr zu sichern, werden bei der Belieferung gegenwärtig zunächst die Autobahn- und Straßenmeistereien prioritär bedient. Die außergewöhnlich starke Nachfrage führt derzeit dazu, dass bei Lieferungen für Städte, Gemeinden und Landkreise Lieferverzögerungen eintreten. Die weitere Entwicklung ist maßgeblich von den Witterungsbedingungen abhängig.
Auf diese extremen Rahmenbedingungen muss sich auch der DBM einstellen und entsprechend reagieren. Aus diesem Grund wird die Priorität beim Marburger Winterdienst in den nächsten Tagen auf den Buslinien, den Hauptein- und –ausfahrtstraßen sowie den Steilstücken liegen.
Um die dauerhafte Durchführung des Straßen-Räumdienstes angesichts des aktuellen Streusalz-Lieferengpasses und basierend auf der mehrtägigen Wettervorhersage zu gewährleisten, werden die Neben- und weniger frequentierten Straßen nur im unbedingt notwendigen Umfang bedient. Dort wird dann nur geräumt und gegebenenfalls mit Splitt abgestumpft.
"Wir bedauern diese von uns nicht zu beeinflussenden Rahmenbedingungen und bitten alle Bürgerinnen und Bürger um ihr Verständnis", sagte Oberbürgermeister Vaupel am Donnerstag (7. Januar).
pm: Stadt Marburg
Text 3282 groß anzeigenwww.marburgnews.de