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Gefundene Gene


Marburger Forscherin wurde ausgezeichnet

19.03.2008 (fjh)
Die Marburger Humanbiologin Dr. Aparna Renigunta hat am Freitag (14. März) in Jena den Else-Kröner-Fresenius-Preis erhalten. Er wird alljährlich von der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Nephrologie verliehen.
Die Wissenschaftlerin von der Philipps-Universität wurde für eine Forschungsarbeit ausgezeichnet, mit der sie zum Verständnis seltener angeborener Nieren-Erkrankungen beigetragen hat. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro verbunden.
Renigunta hat sich in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Siegfried Waldegger am Zentrum für Kinderheilkunde mit der Rückgewinnung von Mineralstoffen in der Niere beschäftigt. In der preisgekrönten Arbeit geht es um zwei Gene, die eine Rolle bei der seltenen Krankheit FHHNC spielen.
Sie führt zu Magnesium-Mangel und einer vermehrten Kalcium-Ausscheidung. Im angesehenen "Journal of Clinical Investigation" hat die junge Wissenschaftlerin gemeinsam mit ihren Ko-Autoren nachgewiesen, dass die Gen-Produkte miteinander interagieren, so dass die Verbindungen zwischen Zellen in der Niere für bestimmte Substanzen undurchlässig werden.
pm: Philipps-Universität Marburg
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