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Adieu, Ausgrenzung


Vaupel feiert Weihnacht mit Obdachlosen

23.12.2009 (fjh)
Oberbürgermeister Egon Vaupel weiß um die Menschen, die in Marburg auf der Straße leben. Als Zeichen der Solidarität feiert er mit ihnen Heiligabend.
Um 19 Uhr richtet das Evangelische Gemeindezentrum an der Schwanallee ein Fest für Menschen ohne Bleibe aus. Vaupel wird dabei anwesend sein.
Vorher arbeitet er noch einen strengen Zeitplan ab. Denn neben Menschen in Not gibt es auch Menschen, die am Heiligabend arbeiten, um Not zu vermeiden und um zu helfen.
Ärzte, Krankenschwestern, Polizisten und Feuerwehrmänner besucht Vaupel persönlich. Der Oberbürgermeister wünscht Ihnen ein "Frohes Fest" und sagt "Danke, dass Sie für andere Menschen in der Stadt Marburg zu Weihnachten da sind".
Heiligabend beginnt für Vaupel am Donnerstag (24. Dezember) um 16 Uhr mit einem Besuch im Diakonie-Krankenhaus in Wehrda. Danach eilt er um 16.30 Uhr zur Feuerwehr-Leitstelle und um 17.30 Uhr zur Polizeistation Marburg.
Anschließend verweilt er um 18 Uhr an der Pforte des Universitätsklinikums auf den Lahnbergen, um Weihnachtsgrüße an die Belegschaft weiterzugeben. Im Anschluss daran besucht er das neue Mutter-Kind-Zentrum.
"Heiligabend ist für Familien eines der schönsten Feste im Jahr", umreißt Vaupel die Beweggründe für seinen weihnachtlichen Sondereinsatz. "Heiligabend kann aber auch für Menschen, die krank oder alleine sind, ein sehr schwieriger Tag sein. Gerade dann muss man sich solidarisch zeigen."
Vaupels Angehörige dürfen sich dennoch freuen. Nach der Feier mit den Obdachlosen wird er schließlich im trauten Kreis seiner Familie einkehren. Denn Vaupel ist zwar Oberbürgermeister der Stadt Marburg und deswegen im Dauer-Einsatz, aber später am Heiligabend ist auch er endlich Privatmann.
pm: Stadt Marburg
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