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Diensthund wegen Widerstands


Festnahme forderte ihren Tribut

21.12.2009 (chr)
Erheblichen Widerstand leistete ein Randalierer am Freitag (18. Dezember) gegen 13.52 Uhr bei seiner Festnahme in der Bahnhofstraße. Er spuckte, biss, schlug und trat um sich.
Seine Festnahme gelang nur unter großer Kraftanstrengung. Außerdem wurden ein Diensthund und Pfefferspray eingesetzt.
Eine Ärztin behandelte die Verletzungen des 35-jährigen Mannes. Auch die eingesetzten Polizeibeamten trugen leichte Verletzungen davon.
Der Mann hatte zweimal versucht, in eine Betreuungsstelle einer Hilfseinrichtung Am Krummbogen einzudringen. Dort verhielt er sich bereits äußerst aggressiv und unberechenbar.
Zunächst hatte er sich nach dem Einschlagen einer Scheibe der Eingangstür entfernt. Später kam er aber noch einmal zurück.
Die Polizei eilte dem Mann nach. Schließlich stellte sie ihn in einer Gruppe am Bahnhofsvorplatz.
Hier verweigerte er aggressiv, beharrlich, lautstark und mit beleidigenden Äußerungen alle polizeilichen Weisungen. Er drohte und spuckte.
Der Mann riss sich immer wieder los. Dabei schlug und trat er mehrfach nach den Beamten und dem Diensthund, der daraufhin zubiss.
Erst nach dem zusätzlichen Einsatz von Pfefferspray erlahmte die Gegenwehr des Mannes, sodass die Festnahme gelang. Die Polizei veranlasste eine Blutprobe.
Außerdem ließ sie die durch das Gerangel, das Pfefferspray und die Hundebisse erlittenen Verletzungen behandeln. Anschließend blieb der Polizei nichts anderes übrig, als den Marburger wegen seines Verhaltens nach der Festnahme in die ärztliche Obhut eines psychiatrischen Krankenhauses zu übergeben. Zudem stand der Mann deutlich unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise anderen Rauschmitteln.
Während des Einsatzes näherten sich Passanten vom Bahnhof, die vermutlich zum Umfeld des Festgenommenen gehörten. Sie mischten sich lautstark ein.
Deshalb mussten sie vehement zurückgewiesen werden. Diese Personen stellten ihre lauten Beschwerden jedoch nicht ein.
Stattdessen versuchten sie, andere Passanten zum Handeln anzustacheln. Die Anwesenheit des Diensthunds und die Androhung seines Einsatzes verhinderten hier Schlimmeres.
pm: Polizei Marburg
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