19.12.2009 (fjh)
Ein regelrechter Schneesturm fegte am Freitag (18. Dezember) kurz nach 16 Uhr durch Marburgs Straßen. Ein schneidender eisiger Wind schlug den Passanten ins Gesicht. Hinzu kam ein starker Schneefall.
Bereits am Morgen hatte der Schneefall eingesetzt. Bis zum Mittag hatte er die Stadt in eine weiße Winterlandschaft verwandelt.
Zunächst bedekte eine dicke Schneedecke auch die innerstädtischen Straßen. Den ganzen Nachmittag über bemühten sich die Winterdienste vergeblich, wenigstens die Hauptverkehrsadern freizuhalten.
Im Vorfeld des Marburger Hauptbahnhofs war zudem eine Weiche defekt. Deswegen musste der Zug um 16.21 Uhr nach Gießen erst aus dem Gleis 1a hinaus- und dann noch einmal in den Bahnhof hineinrangieren, um schließlich mit fünfminütiger Verspätung nach Süden loszufahren.
Wegen der eisigen Witterung stellten Fahrdienste und andere Unternehmen ihre Tätigkeit ein. Wer nicht unbedingt hinausmusste in die Kälte, der blieb besser daheim.
Am späten Abend dann entspannte sich die Lage allmählich. Der Schneefall hörte auf.
Waren die Tage zuvor mit Temperaturen bis zu 10 Minus-Graden schon bitter kalt gewesen, so hat der Winter spätestens am Freitag (18. Dezember) endgültig zugeschlagen. Auch am Morgen des Samstags (19. Dezember) lag überall in Marburg noch eine dichte Schneedecke.
Weiße Weihnacht scheint nun nicht mehr unwahrscheinlich zu sein. Wenigstens den
Weihnachtsmärkten rund um die Elisabethkirche und auf dem historischen Marktplatz in der Oberstadt verhilft diese Witterung zu einer vorweihnachtlichen Stimmung.
Franz-Josef Hanke
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