Logo: marburgnewsMobile Marburgnews

Zum Menü

Entlastung für die Belastung Versicherter


Weinreich wies auf Gesetzesänderungen hin

13.12.2009 (chr)
Zahlreiche Gesetzesänderungen in der Krankenversicherung treten zum Jahreswechsel in Kraft. Sie bringen Steuerentlastung, mehr Pflegegeld sowie neue Versicherungspflichtgrenzen.
Darauf hat am Freitag (11. Dezember) die Marburger DAK-Geschäftsstellenleiterin Sabine Weinreich hingewiesen. Freuen könnten sich besonders Steuerzahler.
Ab Januar 2010 können Arbeitnehmer und Selbstständige ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung voll von der Steuer absetzen. Das gelte auch für Ehepartner und Kinder.
"Durch das höhere Abzugsvolumen von 400 Euro reduziert sich das zu versteuernde Einkommen und damit die Steuerlast", erklärte die Marburger Chefin der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK). Eine alleinerziehende Mutter mit einem Kind und einem Brutto-Jahreslohn von 25.000 Euro werde dann beispielsweise um 186 Euro entlastet.
Bislang wurden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zusammen mit anderen Vorsorge-Aufwendungen nur bis 1.500 Euro bei Steuerpflichtigen und 3.000 Euro bei Ehepaaren vom Finanzamt anerkannt. Für Selbständige galt entsprechend eine Aufwendungsgrenze von 2.400 beziehungsweise 4.800 Euro. Innerhalb der aufgestockten Höchstbeiträge können nach der Neuerung zudem sonstige Aufwendungen – wie beispielsweise Prämien für Haftpflicht- und Unfallversicherungen – geltend gemacht werden.
pm: DAK Marburg
Text 3183 groß anzeigen

www.marburgnews.de

© 2017 by fjh-Journalistenbüro, D-35037 Marburg