01.12.2009 (ms)
Die Marburger Wirtschaftsmathematikerin Kathrin Lanz erhält den mit 5.000 Euro dotierten GGW-Innovationspreis 2009 der Gossler Gobert & Wolters Gruppe. Der Preis würdigt die besondere Leistung im Bereich Risiko- und Versicherungsmanagement.
Die 26-jährige Wissenschaftlerin entwickelte im Rahmen ihrer Diplomarbeit bei Prof. Dr. Stefan Dierkes anhand eines neuen mathematischen Ansatzes ein bestehendes Tool zur Risiko-orientierten Steuerung der Vermögensallokation der Volksbank Mittelhessen weiter. "Die Siege-Arbeit hat sowohl methodisch, als auch durch ihren ausgesprochenen Praxisbezug überzeugt", lobte Jury-Mitglied Prof. Dr. Martin Nell die Preisträgerin. Sie sei ein gutes Beispiel dafür, dass Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft für beide Seiten sehr fruchtbar sein können.
Der GGW-Innovationspreis soll maßgeblich dazu beitragen, Wirtschaft und Wissenschaft stärker zu verzahnen und für einen Themenbereich zu sensibilisieren, der eine Schlüsselrolle für eine nachhaltig erfolgreiche Unternehmensführung einnimmt.
Er wurde im vergangenen Jahr erstmals ausgeschrieben. Die Auszeichnung richtet sich an Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter von Universitäten, Fachhochschulen und vergleichbarer Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Prämiert wird die beste wissenschaftliche Arbeit, die einen exzellenten Ansatz oder ein zukunftsweisendes Konzept aus dem Themenfeld "Risiko- und Versicherungsmanagement" aufzeigt.
pm: Philipps-Universität Marburg
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