01.12.2009 (ms)
Die hessische Charta für den Klimaschutz hat Stadtrat Jürgen Hertlein am Mittwoch (25. November) für die
Universitätsstadt Marburg unterzeichnet. Die Unterzeichnung fand im Rahmen des 13. Hessischen Klimaschutz-Forums in Kassel statt.
Die Stadt Marburg ist damit eine der ersten 20 Kommunen in Hessen, die sich besonders für Klimaschutz in ihrer Region engagieren. Die Charta für den Klimaschutz ist im Rahmen eines Projektes der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ins Leben gerufen worden.
"Klimaschutz geht jeden etwas an", erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel. "Nur gemeinsam - mit der Unterstützung von Politik und Gesellschaft - können die Kommunen zukunftsfähig sein. Deshalb setzt sich - neben anderen Kommunen - auch unsere Universitätsstadt für den Klimaschutz ein. Der Entwurf der Solarsatzung, unser kommunales Förderprogramm und die 2010 geplante Solardach-Kartierung sind nur einige Beispiel unserer Aktivitäten.“
Bürgermeister Dr. Franz Kahle kündigte konkrete Schritte an: "Die Universitätsstadt Marburg wird in den nächsten Monaten ein Klimaschutz-Konzept aufstellen und hieraus zahlreiche weitere lokale Maßnahmen-Vorschläge entwickeln. Gemeinsam mit dem lokalen Handwerk sehen wir zum Beispiel. in der Gebäudesanierung große Potentiale, um fossile Energie einzusparen.“
Im Rahmen der Nahhaltigkeitsstrategie Hessen engagieren sich zahlreiche Kommunen für den Klimaschutz. Mit der Unterzeichnung der Charta für den Klimaschutz verpflichten sie sich, auf der Grundlage einer Kohlendioxid-Bilanz kommunale Aktionspläne zu erstellen und regelmäßig über deren Umsetzung zu berichten. Ziel des Projektes ist es, mindestens 100 hessische Kommunen für das Programm zu gewinnen, die zusammen mit der Landesregierung, Unternehmen und Schulen in Hessen sowie mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürgern an einer nahhaltigen Zukunft arbeiten.
pm: Stadt Marburg
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