27.11.2009 (chr)
Anlässlich des Warnstreiks der Busfahrer am Freitag (27. November) sprach die Fraktion Marburger Linke (ML) den Streikenden ihre Solidarität aus. Die Fraktion verurteilte die Ausgliederung der Marburger Verkehrsgesellschaft (MVG) aus den
Stadtwerken Marburg (SWM) als "Mittel der Lohndrückerei".
Die Streikenden hatten am Freitagmorgen das Busdepot Am Krekel mit Bussen blockiert. Den ganzen Tag über verkehrten daraufhin in Marburg keine Stadtlinienbusse.
Nach Ansicht der Linken hat die Privatisierung des Busverkehrs zu unerfreulichen Beschäftigungs- und Arbeitsverhältnissen geführt. Hierfür sei der Magistrat der
Stadt Marburg mitverantwortlich.
Deshalb hat die Fraktion in einem dringenden Antrag den Magistrat und die Stadtwerke dazu aufgefordert, dem "berechtigten Anliegen der Streikenden und der Bevölkerung" Rechnung zu tragen. Als Maßnahme forderte sie, die MVG in die Stadtwerke wieder rückzugliedern. Außerdem seien dort faire Tariflöhne zu zahlen.
pm: Fraktion Marburger Linke
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