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Gegen Unrat gewendet


Neue Dreifach-Abfallbehälter aufgestellt

13.11.2009 (chr)
Ob nun Zigaretten-Kippe, Kaffeebecher oder Döner-Pappe: Marburgs Bewohner werfen ihren Müll häufig direkt auf die Straßen. Selbst Hundekot wird selten vorschriftsmäßig entsorgt. Dem will die Stadt Marburg nun mit neuen Abfall-Behältern entgegenwirken.
"Fortan sind saubere Lösungen für die erwähnten Abfälle immer in greifbarer Nähe", erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel. "Wir hoffen, dass wir damit unserem Wunsch nach einem sauberen Stadtbild einen Schritt näher kommen."
So wurden im Oktober 100 Aschenbecher an bereits vorhandene Abfalleimer in der Stadt montiert. Sie haben die weinrote Farbe der Eimer, sind aber durch ihre Form nicht zu übersehen.
Durch diese Aufrüstung entstanden in der gesamten Stadt ganz neue Service-Stationen. Sie kombinieren einen Abfalleimer, einen Aschenbecher und einen Spender für Hundekot-Beutel.
Inzwischen gehen zum Beispiel in der Oberstadt die groben Verschmutzungen erfreulicherweise stark zurück. Dennoch sind vor allem die Zigarettenkippen auf den Pflasterflächen immer noch ein Problem. Sie müssen mit großem Zeitaufwand von Hand aus den Ritzen entfernt werden.
„Der regelmäßige Einsatz einer Kehrmaschine würde die sensiblen Pflasterfugen beschädigen und eine deutlich häufigere Absandung des Kopfsteinpflasters notwendig machen“, ergänzte DBM-Betriebsleiter
Jürgen Wiegand.
pm: Stadt Marburg
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